Chronicles of Llandy

In der Inplay-Area finden Rollenspiele mit dem Genre "Fantasy" statt.
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Hagen
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Re: Chronicles of Llandy

Beitrag #361 von Hagen » 07.01.2017 22:00

...er stöhnt leise und seine Lider flattern, als sie ihn auf den Rücken dreht...er versucht zu antworten, doch spuckt nur etwas Blut, da er sich auf die Unterlippe gebissen hat...sein Brustkorb hebt sich unter drei vier flachen Atemzügen, ehe er langsam die Augen öffnet...die Rechte tastet suchend umher "Mein...Schwert..." stöhnt er und lässt dennoch die Hand kraftlos sinken "Helena...wo ist...er?" er spuckt erneut Blut und dann verzieht sich sein Gesicht zu einer merkwürdigen Fratze..halb schmerzverzerrt und halb hasserfüllt, doch nur kurz "Du wirkst...erschöpft...müde...traurig..." er stemmt sich auf die Unterarme und stöhnt kurz schmerzvoll auf...sein Kopf beginnt sich zu drehen und seine Augen huschen umher, als suche er Jemanden oder Etwas "Wo bin ich hier eigentlich? Ich habe...das Pferd...es hat den Weg ausgesucht...ich..." er schluckt trocken und atmet tief ein...Schmerz durchzuckt seinen Kopf "Lucien?" er wirkt völlig verwirrt...sinnlos reiht er Sätze aneinander "Mein Schwert...sie folgen mir sicher..." er packt sie an den Schultern, was ihn erneut kurz zusammenzucken lässt "Lösch das Feuer...das Pferd...mein Schwert...wir müssen weiter..." sein Blick geht kurz über sie...ein Grinsen "Siehst gut aus..." dann suchend umher und sein Grinsen verschwindet, macht einem besorgten Gesichtsausdruck Platz "Hilf mir hoch...weg hier...Silberklaue...wie geht es ihm?"
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Morth
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Re: Chronicles of Llandy

Beitrag #362 von Morth » 07.01.2017 23:11

Morth weitete Geschockt beinahe entsetzt die Augen als Luciens Geist an seinem kratzte.
Noch schlimmer war es als er seinen Vorschlag verstand, er verzog das Gesicht beinahe angewidert,
und man konnte den inneren Kampf den er führte praktisch spüren, immer noch war sein Geist auf Abwehr eingestellt, es fühlte sich unangenehm an, diesen zu berühren.
Doch schien er die Botschaft zu verstehen und gab selbst, nach einigen Minuten, seinen Geist ausstreckend,
eine Knappe und Klare Botschaft von sich.
„Niemand wird davon erfahren verstanden!“
sein blick hatte schon fast etwas drohendes doch wenn man genau hinsah konnte man sogar ein verzweifeltes flehen darin erkennen ehe er auf den rücken des Wolfsdämons stieg und wieder im Geiste sprach.
„Das muss schließlich auch erniedrigend für dich sein..“
„Außerdem kenne ich die alten Legenden kein Grund für Geschichtsunterricht..“
Sprach er dann akustisch weiter während sein Gesicht wieder den kalten versteinerten Ausdruck annahm.
„Hast du inzwischen schon irgendwelche Beute Gewittert?.. ich könnte ja auch die Gegend ausspähen wenn ich mich verwandle..“
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Yoosei
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Chronicles of Llandy

Beitrag #363 von Yoosei » 10.01.2017 19:06

Minerva

Hungrig und mit knurrendem Magen, da sie schon seit mehreren Tage nichts mehr gegessen hatte, legte sich Galathea auf dem moosbedecktem Waldboden nieder, um sich ein wenig auszuruhen. Nichts ahnend stieg ihr plötzlich ein stechender Geruch von nassem Hund vermischt mit Blut in ihre feine Nase. Neugierig stand sie auf um dem Geruch nachzugehen, da sie seit Monaten keinem anderen Lebewesen mehr begegnet war, seit sie das Dorf der Jihra'vi verlassen hatte, um die große, weite Welt zu erkunden und eventuell ihren kleinen Bruder Keenan zu finden, der seit Jahren verschollen war.
Sie folgte eine Weile dem Fluss Than in Richtung Osten, wo der Geruch stärker wurde. Vorsichtshalber setzte sie ihre Fähigkeit ein, welche ihr von den Dunkelelfen vererbt wurde, auch genannt den *Wahren Blick* ein, um sich ein genaues Bild von der Situation zu machen, ehe sie sich zu erkennen geben würde. Angestrengt blickte sie in die Ferne und sah nicht ein, sondern zu ihrer Überraschung gleich zwei Gestalten in einer grünen Aura getaucht. Die eine Person war der besagte zirka 2 Meter große Wolf mit einem kohlrabenschwarzen Fell und leuchtend roten Augen. Die andere Aura gehörte zu einem Halbdunkelelfen ,groß,schlaksig, mit mittellangem Haar und großen, roten Augen, welche in ihre Richtung starrten. Galathea hatte noch nie einen anderen Elfen, außer denen in ihrem Dorf gesehen und schlich auf leisen Fußsohlen weiter um nicht bemerkt zu werden.
Sie war sich nicht sicher ob sie nun gesehen wurde oder nicht und langte zu ihrer eigenen Sicherheit in ihren Köcher hinten am Rücken, um einen Bolzen herauszuholen und in ihre Armbrust einzulegen. Sie ging vorsichtig noch ein kleines Stückchen weiter, bis sie nur noch zirka 20 Meter von den Beiden entfernt war, zielte mit der Armbrust auf die Zwei und fragte mit fordernder Stimme:" Wer seit ihr und was macht ihr hier?"
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Hikari
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Chronicles of Llandy

Beitrag #364 von Hikari » 16.02.2017 12:37

Die geistige Abwehr des Nekromanten war nicht unerwartet, aber trotzdem schmerzhaft. Das beste Lehrmittel in der Schule der Telepathie und Geistbeherrschung war es immer gewesen einem Schüler seine Grenzen bewusst zu machen. Je mächtiger der Geist war in den Mann versuchte einzudringen, desto größer der Schmerz beim Scheitern. Und obwohl er nicht versuchte in den Kopf des Nekromanten einzudringen, meldete sich dennoch, wie zur Warnung, ein leichter Kopfschmerz.
„Keine Sorge. Niemand wird hier von erfahren.“, antwortete Lucien und brummte leise als ein erneuter Schmerz ihn befiel. Unangenehm war wohl das richtige Wort. Trotzdem schien der Wolf zu lachen und den Kopf dabei leicht zu schütteln. Für ihn, war es weniger verwerflich, als für den Nekromanten. Da war keine Würde mehr die er verlieren konnte. Die Muskeln des Dämons bebten leicht unter dem Magier, ob dieses Lachens, aber Lucien sagte nichts. Wenige Sekunden später, auf die immer noch nicht gefundene Beute angesprochen, verebbt das Lachen und der Körper der Bestie spannt seine Muskeln an.
„Der Fluss ist nah. Der Regen ist hinderlich. Sollte ich in wenigen Minuten nichts gewittert haben, darfst du gerne kundschaften.“ Mit diesen Worten streifte sein Geist erneut den Geist des Dunkelelf auf seinem Rücken, ehe sich die massige Gestalt vom schlammigen Boden hochdrückte. Das Gewicht zwischen seinen Schultern war ungewohnt und das leichte ziehen an seinem Pelz, dort wo sich Morth festhielt nicht schmerzhaft, aber unangenehm. Eine Sekunde blieb der Dämon so stehen, um sich an das zusätzliche Gewicht gewöhnen von dem er sich noch nicht sicher war, wie es sich bei rutschigem Untergrund auf seinen Gleichgewichtssinn auswirken würde.
Als er sich sicher war, dass er nicht wegrutschen würde, hob er die linke Vorderpfote und wollte gerade in einen leichten Gang verfallen, als er ein leises Knacken vernimmt und kurz darauf die Stimme einer Frau.
Lucien sah sie nicht, aber das musste er auch nicht. Das Prasseln des Regens konnte vielleicht seinen Geruchssinn durcheinanderbringen, aber nicht sein Gehör. Ohne die weibliche Gestalt aussprechen zu lassen, preschte er in ihre Richtung los. Schlamm spritzte bei jedem Schritt auf, erreichte aber nicht den Nekromanten zwischen seinen Schultern. Keiner würde davon erfahren. Das hatte er eben noch versprochen!
Der Körper unter Morth bebte ein weiteres Mal, dieses Mal jedoch nicht vor Lachen, sondern erschüttert durch ein tiefes, gefährliches Knurren.
Mit einem gewaltigen Satz überbrückte Lucien die letzten Meter hin zu diesem Störenfried und sollte sie es nicht rechtzeitig schaffen auszuweichen, würde der Kopf des Wolfes sie zu Boden reißen und die mächtige rechte Pfote das vermeintliche Opfer zu Boden drücken.
"...I’m not the man who jumps in the line of fire. But that’s the kind of man you deserve so… I’ll do my best"
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Drachenschmetterling
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Chronicles of Llandy

Beitrag #365 von Drachenschmetterling » 01.03.2017 20:15

Die sanfte Wärme in ihren Gliedern fließt in ihre Hände die ihn abstützen. Ein sanfter goldener Schimmer legt sich über Rodericks Haut und sickerte langsam in seine aufgerissene Lippe. Ein feines Netz aus goldenen Fäden, dünn wie das Garn der Spinnen legt sich über die Wunde und der schwache Blutstrom versiegte. Ihre Brust fühlte sich einen Moment lang an, als würde sie einfrieren, aber das war schnell vorbei. Doch auch die Handflächen, die heute morgen fast verheilt schienen kribbelten und schmerzten wieder. Die viele Heilungen der letzten Tage forderten immer mehr ihren Tribut.
Erleichtert atmet sie auf, als er die Augen öffnet. Sanft wischt sie das Blut von seiner Lippe und die Tränen tropften auf seine Wange. Sie sah sich nach seinem Schwert um und legte es in seine Hand. „Sch... ganz ruhig Roderick... Wer folgt dir?“ Sanft strich sie über seine Stirn. Sie war weder heiß noch kalt. Er fieberte nicht, aber dennoch sprach er wirr. „Die anderen sind nicht weit von hier. Ich bringe dich zu ihnen. Alles wird gut.“ versprach sie ihm und stemmte sich zitternd auf die Beine. Ihr schlammiger Mantel hing schwer an ihren Schultern und ihre Beine drohen zu versagen, als der Schwindel sie im ersten Moment überkam, doch dann fing sie sich und lief zum Feuer. Sie wusste nicht, was passiert war mit ihm, aber er hatte Recht. Sie sollten zu den anderen zurückkehren. Keiner von ihnen war im Stande sich zu verteigigen. Mit einigen Hand voll nassem Schlamm löschte sie die kleinen Flammen und sah nach dem Pferd.
Es stand einige Meter entfernt zwischen den Bäumen. Es musste sich erschrocken haben, als Roderick sie zu Boden riss. Beruhigend redete sie auf das Tier ein, während sie näher kam und packte mit festem Griff die Zügel. Sie strich über das nasse Fell des Tieres und schloss für einen Moment die Augen.
Wo war er nur gewesen? Was war mit ihm passiert? Er wirkte, als sei er durch die Hölle geganen
Sie sah zu ihm hinüber und seufzte leise, ehe sie das Pferd mit sich führend zu ihm ging. Kälte breitete sich von ihrem Innersten aus. Ihre Brust schmerzte bei jedem Atemzug.
Sie half Roderick auf, doch er war zu schwach um sich auf den Rücken des Pferdes zu ziehen. „Lauf zwischen mir und dem Pferd, dann kannst du dich an uns abstützen. Es ist wirklich nicht weit... Das schaffen wir gemeinsam...“
Die zierliche blonde Frau schien fast unter ihm bergraben zu werden, aber sie biss die Zähne zusammen. Auch wenn ihr das atmen schwer viel redete sie den ganzen Weg mit ruhiger Stimme auch wenn sie nicht wusste, wie viel Roderick wirklich mitbekam. Das reden lenkte sie von ihren eigenen Schmerzen ab und so erzählte sie von Luciens und Silberklaues Verletzungen und wie gut sie sich erholten.
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Hagen
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Beitrag #366 von Hagen » 04.03.2017 00:11

..Roderik sitzt die ganze Zeit unbeteiligt da und akzeptiert ihre Heilung...als sie über sein Gesicht streicht, zuckt sein linkes Lid und er blickt sie an...doch nur kurz, dann versinkt er wieder in seine eigene Welt...so bekommt er nicht mit, wie sie das Feuer löscht und das Pferd holt...nur das Schwert in seiner Hand scheint er wirklich wahrzunehmen..fest hält er es umklammert und auch als ihn Helena auf die Beine zieht, lässt er es nicht los...nun erst murmelt er leise mit einem merkwürdigen Unterton "Lucien...ist gesund? Gut so..." sein Blick huscht umher, sein Mund verzieht sich zu einem bösartigen Grinsen, doch nach wenigen Augenblicken ist er wieder der abwesende Roderik...er hält sich am Sattel fest und stolpert auf die Schulter der Frau gestützt vorwärts...doch er bemerkt in seiner Umnachtung immerhin, wie schwer es Helena fällt...bleibt plötzlich stehen und hat Mühe, nicht zu stürzen "Reite...bitte..Helena...Du..bist...erschöpft..." sein glasiger Blick trifft ihren...und kurz blitzt darin der um seine Gefährten besorgte Mann auf, welcher er war, ehe er wegritt...er steckt das Schwert ein, atmet tief durch und nun wirkt er völlig erholt, doch er sammelt nur die letzten Kräfte...ansatzlos und stöhnend packt er Helena an der Hüfte und wuchtet sie in den Sattel...schwer atmend steht er da und legt eine Hand auf ihren Schenkel "Danke..." dann hält er sich an der Satteltasche fest und schnalzt mit der Zunge...das Pferd trabt an und roderik versucht schnaufend, Schritt zu halten...diese Aktion mit Helena hat ihn ziemlich erschöpft...
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Morth
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Beitrag #367 von Morth » 26.03.2017 11:49

Unsicher und ungewohnt saß der Hexenmeister nun auf dem Rücken des Wolfsdämon eigentlich wäre dies ein Eindrucksvolles Bild gewesen,
mit dem Nackten gestählten Oberkörper auf so einem mächtigen Biest zu reiten während er seine Narben aus Krieg und Folter zur schau stellt,
und kurz blitzte sogar ein Eitles grinsen in seinen Augen auf ehe er kurz bevor es auch seine Mundwinkel erreicht hätte eine Stimme hinter sich Hörte,
Mit panisch Aufgerissenen, mordlüsternen Augen drehte er den Kopf langsam zur fremden Dunkelelfe und Zog sein Schwert,
wer auch immer ihm ins Gesicht sah konnte nun den blanken Wahnsinn erkennen, den er sonst hinter einer Maske aus Intelligenz und Eitelkeit versteckte.
Dabei wurde die ohnehin dunkle Klinge seines Schwertes plötzlich pechschwarz und schien ölig zu schimmern, wenn man genau hinsah,
konnte man sogar hin und wieder etwas Schwarzes von der Klinge tropfen sehen, die er seitlich ausstreckte als der Wolf zum Sprung ansetzte.
Noch mitten in der Luft sprang er vom Wolf ab und verließ sich nicht darauf das er die Elfe erwischte, sondern griff sie selbst von der Seite an nachdem.
er nach einer Rolle am Boden wieder auf die Füße kam. Nur dir Götter wissen was ihn davon abhielt sie sofort nieder zu strecken, so hielt er das Schwert drohend an ihre Kehle.
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Hikari
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Beitrag #368 von Hikari » 01.04.2017 13:50

Kopf und Pfote verfehlten das vermeintliche Opfer knapp, als diese zurückwich. Offenbar hatte sie nicht mit einem Angriff gerechnet. Sich vielleicht sogar im Vorteil gesehen doch hatte sie sich geirrt. Auch, wenn der mächtige Körper des Wolfes die dunkelelfe nicht zu Boden riss, war sein Gefährte einen Tick schneller.
Auch damit schien sie nicht gerechnet zu haben.
Als die Klinge des Hexers sich bedrohlich nah an ihre Kehle legte, floh die Gestalt, die es eben noch gewagt hatte sie einzuschüchtern zu versuchen.
Lucien selbst starrte ihr hinter her bis sie für seine Augen nicht mehr erreichbar in den Schutz des Waldes verschwunden war, bevor sein Blick zu dem Mager ging. Der Schachzug von Morth – gewollt oder nicht – war mehr als nur klug gewesen. Reiter und Reittier agierten zumeist als untrennbare Einheit und vielleicht hatte gerade das Fehlen dieses einheitlichen Angriffs die Fremde so verunsichert, dass es Morth ermöglicht hatte ihr mit der Klinge so nahe zu kommen. Für einen Augenblick spielte der Wolf mit dem Gedanken ihn zu fragen, was genau dieses schwarze Zeug gewesen war, dass dort von der Klinge getropft war, dann schüttelte er nur kurz den Kopf und entspannte die Muskeln ein wenig, welche sich noch immer auf einen Angriff vorbereiteten.
Als die Fremde auch die Reichweite seines Geistes verließ, entspannte sich der Dämon vollständig und wandte sich wieder seinem Jagdgefährten zu. //Rücken oder Luft?// würde die Stimme des Wolfes leicht spöttisch im Kopf des Hexers erklingen. Für ihn war es fast schon amüsant, dass jemand sie gesehen hatte, obwohl sie sich gerade erst über ein Schweigeabkommen geeinigt hatten. Für den Magier jedoch schien, dass alles andere als angenehm zu sein.
Auch wenn die Stimme spöttisch erklang, war die Intension dahinter denkbar ernst. Wenn es jemand geschafft hatte sie so zu ‚bedrängen‘, obwohl sie sich beide auf die Geistfähigkeit verstanden und zumindest die Sinne des Wolfes über dem menschlichen lagen, dann wollte er diese Jagd nun möglichst schnell beenden. Wer konnte schon wissen was hier noch rumlungerte. Besonders in der Nähe des schutzlosen Lagers.
//Besser Luft.//, dachte der Dämon für sich. Umso schneller sie Beute fanden, desto besser war in diesem Fall wohl der richtige Ausdruck, allerdings würde Lucien im dichten Wald schnell die Sicht zu dem Raben verlieren und dieser müsste ihn durch eine temporäre stabile Verbindung ihrer beiden Gedankenstränge verbinden und leiten. Etwas das dem Nekromanten sehr missfallen dürfte. Eine Entscheidung, die Lucien ihm keinesfalls aufzwingen durfte, wenn er wollte, dass die Zusammenarbeit in diesem gemeinsamen Himmelfahrtkommando nicht darunter litt…
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Drachenschmetterling
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Beitrag #369 von Drachenschmetterling » 06.04.2017 23:01

Der Regen hatte den Waldboden weich und schlammig gemacht. Das Pferd und auch sie rutschten immer wieder etwas zur Seite. Aber sie klagte nicht. Die nasse Kälte hatte ihre Glieder taub gemacht und so war es ein leichtes einfach weiter zu gehen.
Nur langsam kamen sie voran. Die grauen Wolken schienen immer dunkler zu werden. „Es geht ihnen allen besser und dir wird es auch bald wieder besser gehen.“ Das war das letzte was sie sagte. Ihr fiel nichts neues, zumindest nichts beruhigendes mehr ein. Roderik wirkte so schon verstört. Sie wollte ihn nicht ängstigen mit ihren Sorgen und Ängsten.
Abrupt bleibt er stehen und schaut sie aus sanften grauen Augen an. Er wirkt besorgt um sie und ehe sie protestieren kann hebt er ihre zierliche Gestallt in den Sattel. „Roderik... Dankeschön...“ murmelt sie leise und legt eine Hand auf seine. Doch als er das Pferd antreibt, greift sie parrierend in die Zügel. „Bitte... Hetz dich nicht. Es dürfte nicht mehr allzu weit sein. Ein Schritt ist für uns alle angenehmer.“ redet sie auf ihn ein und streichelt dem Pferd, dass sicher seinen Weg durch das Gebüsch sucht über den Hals. Dann legt sie ihre Hand auf seine. Er hatte seine letzten Kräfte darauf verwandt sie in den Sattel zu heben um ihr den Weg zu erleichtern.
Gedankenverloren sah sie ihn an. Den jungen Bauern, dessen Züge der Krieg so deutlich gezeichnet hat. Sie versuchte sich vorzustellen, wie er auf dem Felde stand und die Ernte einbrachte. Vielleicht hatte er an den letzten heißen Herbsttagen die goldenen Garben eingefahren oder mit einem Ochsen gespann die Felder gepflügt.Es war eine bessere, eine friedlichere Zeit für sie alle gewesen.
Immer mehr Tropfen fanden ihren Weg durch das Blätterdach über ihnen, als Helena den Bach hörte, an denen sie ihr Lager aufgeschlagen hatten.
Durch den vielen Regen, war der kleine Strom angeschwollen und war an der tiefsten Stelle nun beinah Hüft tief. Roderik schien kaum fest genug auf den Beinen zu sein und auch das Pferd hatte schon zuvor bei jeder großen Pfütze ein deutliches Widerstreben gezeigt in diese hinein zu treten.
So sprang Helena ab und nahm die Zügel des Pferdes. „Hinter der Bachbiegung wartet Silberklaue auf uns und sicher auch Morht und Lucien.“ Sie betete, dass die Jagt der Beiden erfolgreich war und sie genug Essen für ein weiteres hungriges Maul gefunden hatten. Roderik brauchte Ruhe und Nahrung um wieder zu Kräften zu kommen.
Gemeinsam durchschritten sie den Bach, die junge Frau immer ein Schritt hinter Roderik, als könne sie ihn auffangen, sollte er auf dem glatten Steinen des Baches ausrutschen.
Silberklaue hörte wie sie sich näherten und rappelte sich auf. Die Wunde in seinem Rumpf schmerzte trotz der Energie und Pflege der unerfahrenen Fee immer noch, aber das gestand er sich nicht ein. Ein tiefes Grollen verließ seine Kehle, ehe er erkannte, dass es Helena mit Roderik war, die sich zurück zum Lager schleppten. Er ging ihnen entgegen und wollte helfen Roderik zu stützen.
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Hagen
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Chronicles of Llandy

Beitrag #370 von Hagen » 08.04.2017 01:29

...geschwächt von der Anstrengung, Helena auf das Pferd zu setzen, stolpert Roderik nebenher...er ist dankbar dafür, daß die junge Frau das Tempo langsam hält, weiß allerdings, daß sein Pferd auch nicht wirklich schneller kann...es ist ebenso erschöpft wie er und ist in dem schlammigen und rutschigen Boden ebenso wenig trittsicher wie der Mann selbst...so hält er sich mühsam auf den Beinen und blinzelt gegen den Regen hoch zu der Frau, welche ihn zu seiner Rache führt...er lächelt grimmig, doch je öfter er hochschaut, umso unsicherer wird er...was, wenn sich Helena zwischen ihn und Lucien stellt? Könnte er die junge Frau einfach so töten?...kurz lässt er sich einige Schritte zurückfallen und denkt an sein Dorf...er ballt die Rechte zur Faust und beschleunigt wieder seinen Schritt, bis er Helena erreicht hat...sein Haar klebt an seinem Kopf und seine zerschlissenen Kleider halten den Regen nicht ab...er hustet erneut und spuckt rosa Schleim aus...

...als sie an einem Bach ankommen, welcher durch den Regen tiefer ist als erhofft, erwähnt sie Silberklaue, Morth und Lucien...doch nur der dritte Name ist für ihn von Belang...er murmelt etwas vor sich hin...und dann blickt er über den Bach und sieht den alten Wolfsdämon...er stockt und blickt sich unsicher um, ob Lucien in der Nähe ist...wieder geht sein Blick zu Helena, welche mit dem Pferd schon die Bachmitte erreicht hat "Warte..." er stapft in den Bach, stolpert...doch er fängt sich gerade noch und holt Helena ein, da sein Pferd an ihrer Hand sich nicht so einfach führen lässt...nimmt ihr die Zügel aus der Hand "Ruuuhig...ganz ruhig...komm weiter..." redet er dem Tier gut zu und nimmt mit der anderen Helena um die Hüfte, um ihr Halt zu geben...er hofft nur, er selbst stürzt nicht und reisst die Frau mit sich ins kalte Wasser...

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