Mythos

In der Inplay-Area finden Rollenspiele mit dem Genre "Fantasy" statt.
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Morth
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Mythos

Beitrag #1 von Morth » 27.12.2016 13:05

Unweit im Norden ist ein wilder, nahezu undurchdringlicher Dschungel,
weiter im Süden eine todbringende endlos wirkende Wüste, die sich über den Osten erstreckt
und dort nur in weiter Entfernung langsam in eine Steppe übergeht
und schließlich in einer gewaltigen Bergkette endet deren Spitzen teilweise weit über den Wolken liegen.
Aus diesem Gebirge entspringt der Nandi, der große Fluss der sich durch das Bergland schlängelt,
im Frühjahr die Steppen überflutet und in einen Sumpf verwandelt,
die große Wüste vom schwarzen Dschungel trennt und schließlich Im Thalesischen Meer endet.
Und genau dort an der Shanballischen Küste des Thalesischen Meeres an der Mündung des Nandi.
steht die gewaltigste, größte und schönste Stadt Schanballas, gepflasterte Straßen,
dessen Sandstein auf dem ersten Blick wie Gold wirkt, Basare, Merkte, Stände und Großhändler
breiten sich auf diesen aus wie in mancher anderen Stadt die Ratten.
Doch auch das Flussdelta des Nandi, der in Kanälen durch die Stadt fließt wird als Straßen genutzt,
wo Bürger und Besucher in in kleinen Boten auf und ab fahren, und Händler große prunkvolle Flöße
mit ihren Waren bestückt haben, die sie hoch in den Himmel loben
und dabei geschickter lügen als Nachtigallen singen können.
Dieses Juwel des florierenden Handels und der Schmelztiegel zahlreicher Kulturen wird Nandison genannt.
Und ist zuweilen die Heimat eines Wesens das zu den Verlierern dieser prachtvollen Metropole gehört.
Doch würden viele sie nicht mal als Wesen geschweige denn als Person ansehen,
viel mehr Eigentum oder Ware, ähnlich wie ein Ballen Seide
oder ein Sack Gewürze, wertvoll aber nur ein Objekt.
Dieses Objekt in Schleiern und schmuck gehüllt, mit einer goldenen Kette um Hals
und Handgelenke an eine Säule gekettet, spielte auf ihrer Sitar.
Verbundene blinde Augen der jungen Frau starrten dabei ins nichts als sie die traurige Melodie erklingen ließ.
An dem Unterleib einer gewaltigen Schlange war die Sklavin unschwer als Lamie zu erkennen.
Und um sie her standen weitere Sklaven, viele von ihnen gehörten ebenfalls zu den bestialischer anmutenden
Wesen, die im allgemeinen wenig bis keine Rechte genossen, und wenn, sie sich hart erarbeiten mussten.
Doch Sklaverei war in Shanballa nicht verboten und gerade Nandison ist als Umschlagplatz für solche
bekannt.
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Hikari
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Re: Mythos

Beitrag #2 von Hikari » 27.12.2016 13:07

(Ich... konnte mich nicht zurückhalten T_T ... kein super post. aber... immerhin?)

Die Geta der scheinbar jungen Frau trafen geräuschvoll auf den Sandstein zu ihren Füßen. Es waren kurze und langsame Schritte. Immer wieder setzte das Klacken welchen sie auf den gepflasterten Wegen hinterließen aus. Immer wieder blieb die Frau zu der diese Füße gehörten stehen und sah sich stauend um. Die Geschäftigkeit dieser Stadt gefiel ihr und besonders der wie Gold schimmernde Sandstein hatte es ihr Anton. Manchmal wirkte es auf sie als würde er nahtlos in die Kanäle übergehen, welche die Stadt durchzogen wie feiner pulsierende Adern. Lebensadern.
Diese Kanäle brachten so viele Menschen mit sich, dass es für sie schwer zu glauben. Nie hatte sie soviel Menschen außerhalb ihrer Heimat gesehen, die sich an einem so wunderbaren Ort versammelten und nicht darum stritten, sondern friedlich miteinander verhandelten.
Die Schritte setzten wieder aus, als sie sich ein weiteres Mal erstaunt umsah und dabei wirkte, als sei sie ein kleines Kind, dabei lösten sich einige Strähnen aus ihrer aufwendigen Frisur, aber die Dame schien es nicht weiter zu stören. Viel zu aufregend war der Anblick dieses Ortes und der Horde von Menschen.
Ihre Schritte setzten wieder ein und sie wanderte von Stand zu Stand, besah sich Waren ohne die Absicht etwas zu kaufen und wirkte dabei jedes Mal wie ein kleines Kind, dass sein Spiegelbild, das erste Mal sah nur das sie dabei den Part mit dem vor Angst losheulen ausließ.
Immer und immer wieder hörte man das Klacken der Holzsandalen auf dem Steinboden, immer wieder setzte es für einige Augenblick aus, bis es komplett versiegte.
Die weißhaarige Frau war vor etwas stehen geblieben, dass ihr so unbekannt war, dass es ihr für einige Augenblicke den Atem verschlug. Halb Mensch halb Schlag war dort vor ihr und spielte auf einem ihr ebenfalls nicht bekannten Instrument eine eher traurig wirkenden Melodie. Schweigend betrachtete sie die Frau vor sich und ließ ihren Blick über das seltsame und dennoch schöne Wesen gleiten. Ließ ihn einige Momente an den Schleiern haften, bevor ihr etwas in die Augen stieß, was sie bislang offenbar übersehen hatte. Dieses Geschöpf war an eine Säule gekettet wie ein wildes Tier und als die nun entsetzte Yokai den Gesprächen um sich herum näherlauschte schlug das Entsetzen um. Sie war regelrecht schockiert von der Tatsache, dass das hier nichts anderes als Sklavenhandel war und am liebsten hätte sie sich innerlich dafür geschallt, dass ihr das nicht schon früher in den Sinn gekommen war. Als aber die Wahrheit durchsickerte entließ ein Ausruf der Empörung ihre Lippen.
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Yoosei
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Re: Mythos

Beitrag #3 von Yoosei » 27.12.2016 13:08

Nylea

Anari zog einen Mantel um ihre Gestalt zumindest etwas zu verstecken und huschte durch die Massen von Leibern . Keuchend versteckte sie sich in der Ecke eines Gemäuers und langsam kan sie zur RUhe. Jemand mit einem Katzenfell wie sie wurde hier lieber in Fesseln gesehen. Glücklicherweise war sie diesen entflohen, was ihr aber nicht ihre alte Ehre zurückgebracht hatte. SChnell zählte sie die Münzen in dem Beutel, dem sie einem Mann entwendet hatte. Fürs erste war es genug. Nach ihrer Flucht wusste sie nicht was sie tun sollte mit in einer überfüllten Stadt, heimatlos. Verzweifelt versuchte sie einen klaren Gedanken zufassen. BAld vernahm sie eine Melodie. Schön und furchtbar traurig beruhigte sie die Rakshasa. Sie lugte um die ECke um die Quelle der Töne zu entdecken und sah sie. Halbschlange, Halbfrau war die Gestalt an eine Säule gefesselt.
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Morth
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Re: Mythos

Beitrag #4 von Morth » 27.12.2016 13:08

~Die anderen Sklaven größtenteils Tiermenschen, die hier beheimatet waren,
wie Rakshasa, aber auch solche aus den näheren Ländern,
wie Minotauren und Satyre aus Thales. doch in einer Ecke sah man sogar einen gefesselten,
sichtlich grimmig aussehenden Addanc aus Nevallon, der scheinbar sehr
unter der Hitze und Trockenheit leidet.
Doch sieht man ebenso menschenähnlichere Sklaven, wie Trolle und Zwerge aus Nurnheim.
Und vereinzelt auch gewöhnliche Menschen aus allen erdenklichen Winkeln der Welt.~


Die Lamia schreckte plötzlich auf und ließ die Seiten ihrer, hier zu lande üblichen,
Langhalslaute verstummen, kurz sah man wie ihre schlangenhafte Zunge hervorblitze,
als versucht sie etwas zu wittern und auch wenn ihre Augen verbunden waren,
schien sie abwechselnd die Rakshasa und Kitsune zu betrachten,
als hätte irgendwas an ihnen ihre Aufmerksamkeit erregt.
Ehe plötzlich ein recht kleiner aber ziemlich fetter Mann geschmückt in edelster
und buntester Seide, auf sie zu stapfte und ihr seinen Handrücken ins Gesicht schlug,
wobei einer der prunkvollen Goldringe an seinen Wurstfingern ihre Unterlippe aufriss,
während er sie mit einer flachen, hechelnden stimme anfauchte,
die ihn irgendwie außer Atem erscheinen ließ.
„Spiel gefälligst weiter und etwas fröhliches! Du vertreibst mir die ganze Kundschaft!“
Was sie mit einem, „Ja herr.“ Kommentierte,
sich das Blut von der Lippe wischte und nun etwas verkrampfter weiter spielte.
Schließlich humpelte der fette Sklavenhändler, schwer auf einem elfenbeinernen Gehstock gestützt,
auf die Yokai zu und begann sie mit einem, bis auf einiger Goldzähne, makellos,
schmierigem Lächeln an zu grinsen.
„Kann ich etwas für euch tun? Wir haben nicht oft Kundschaft aus ehh..“
Offensichtlich unsicher betrachtete er die Kitsune nochmal von Kopf bis Fuß, ehe er weiter sprach.
„Aus ehm Jiuen? Oder.. Riuschu?“ Wobei er Ryushû ganz offensichtlich falsch aussprach.
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Yoosei
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Re: Mythos

Beitrag #5 von Yoosei » 27.12.2016 13:10

Wolfsmond

Ramieres nahm das Geld entgegen und verabschiedete sich höflich von seinem Auftraggeber. Der Mann war sicher von seinen Geschäften zurück gekehrt und hatte Ramieres für seine gute Arbeit als Leibwächter bedankt nun hatte Ramieres etwas Zeit das Land und die Leute kennen zu lernen. Erst in einigen Tagen ging es für ihn zurück in sein Zuhause und dann wollte er sich etwas Urlaub gönnen. Ramieres stand an eine Säule gelegt, seine Katzengrünen Augen beobachteten die Straße. Im Grunde sah er unscheinbar aus, ein Mann vom Aussehen Mitte 20,Haar das so schwarz war wie die Nacht zu einem Zopf zusammen gebunden. Schwarze Lederstiefel, eine schwarze Lederhose ein langer Ledermantel um den Hals eine Kette mit einem Goldenen Löwen und ein Goldring am rechten Daumen. Vieleicht etwas blass im Gesicht aber sonst machte er einen normalen Eindruck, die Eckzähne etwas ausgeprägter aber so was konnte auch eine Modeerscheinung sein. Ramieres wollte eigentlich weiter gehen, der Sklavenhandel interessierte ihn nicht und doch war da etwas das sich interessant anhörte. Das Spiel einer Laute. Nun gut alter Bursche du hast getrunken, hast viel Zeit und keinen Auftrag folge dem Spiel einfach. Wenn es sich nicht lohnt dann gehst du einfach weiter.sagte er leise zu sich selber und folgte den Klängen, die zu erst traurig und verzweifelt klangen dann eine Stimme die den Spieler ermahnte dies zu Unterlassen, etwas Blut floss. Ramieres zog die Luft scharf ein unwillkürlich leckte er sich kurz mit der Zunge über die Lippe. Er schüttelte sich leicht, eine kleine Ermahnung an sich. Nach zwei weiteren Biegungen fand er die Quelle der Musik und blieb an eine Wand gelehnt stehen um den Klängen zu lauschen.
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Hikari
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Re: Mythos

Beitrag #6 von Hikari » 27.12.2016 13:13

Ryushû, korrigierte die Kitsune den Mann freundlich. Mit einem sanften Lächeln auf ihren Lippen, wirkte es nicht genervt oder feindselig. Ihre Korrektur wirkte eher so als wäre es das normalste auf der Welt den Namen des Landes falsch auszusprechen, auch wenn man eine gewisse Reserviertheit zu spüren schien. Ihre Hände legten sich flach auf Höhe ihrer Oberschenkel auf den fliederfarbenen Stoff, als die scheinbar junge Frau sich tief vor dem Händler verneigte. Sie war nur eine Frau. In ihrem Land hatte sie nicht das Recht Sklaven zu halten. Ihrem Land stand sie unter den Männern. Nicht viel wert und so verneigte sie sich so weit bis ihr Oberkörper fast parallel zum Boden war. Den Blick stur auf den Boden unter sich gerichtet wartet sie einige Augenblicke auf eine Erwiderung dieser Begrüßung, erhob sich dann aber wieder und lächelte den Mann vor sich wieder freundlich an. Vermutlich kannte er die Gepflogenheiten ihres Landes nicht und ihr Lächeln wurde etwas offener, herzlicher, als sie den Mann mit einem intensivem Blick musterte. Noch immer hatte sie die Frage nicht beantwortet, neigte ihr Haupt nur kurz zur Seite und musterte ihn weiter. Ließ den Blick über die bunte Seide, den Elfenbein-Gehstock bis hin zu seinen Goldzähnen wandern und endlich schien sie ihre Worte zu wiederzufinden. Ihre helle glockengleiche Stimme schien mit wirklichem Interesse erfüllt als sie ihren Blick kurz von dem Händler zu der Lamia schweifen ließ. Was ist das dort für ein Wesen? Es ist mir so fremd. Ihre Stimme war immer noch freundlich, das Lächeln verweilte auf ihren Lippen ohne künstlich zu wirken und dennoch arbeitete es in ihrem Kopf. War Sklavenhandel hier genauso erlaubt wie in ihrem Land? Konnte sie dies billigen? Zusammen gepfercht wie Tiere, ihren Rechten beraubt. Die fliederfarbenen Augen die so perfekt zu ihrem Kimono zu passen schienen, schienen den Händler nicht ein Mal zu verlassen und dennoch huschte er kurz durch die Gegend, blieb für einige Sekunden an einem Mann hängen der an einer Hauswand lehnte und traf dann wieder die Lamia. Noch waren keine Wachen in Sicht, aber nur weil sie nicht zu sehen waren, hieß es nicht, dass sie nicht dort waren. Der Mann an der Hauswand so düster er auf sie wirkte schien, keine Gefahr für ihren Plan.
Sie lenkte ihre Aufmerksamkeit wieder auf den Händler und schob eine ihrer weißen Haarsträhnen, welche sich aus der kunstvollen Frisur gelöst hatte spielerisch hinter ihr Ohr. Sie brauchte nur einen kurzen Blick auf den Schlüssel, nur einen einzigen Augenblick, er brauchte nur so ein gieriger Fettsack sein, wie die meisten anderen Männer. Ihr Lächeln nahm etwas anzüglicheres an als sie nach dem Preis fragte und sie erwischte sich dabei wie sie diesem für ihren Geschmack unmodischen Fettsack zu zwinkerte. Leicht beugte sie sich nach vorne. Ihre Stimme war nur ein Wispern, ihr Atmen strich sanft über die Haut des Mannes, ihre linke Hand strich verspielt über den Arm des Mannes und zeichnete mit dem Zeigefinger verschlungene Muster. Man kann doch sicherlich über den Preis verhandeln. Ihre Anspielung war deutlich. Ihr Blick glitt noch mal zu der Lamia. Ich hätte sie wirklich sehr gerne.
Nur einen Blick auf den Schlüssel, nur einige Augenblicke, etwas Glück und sie würde dieses Wesen von ihren Ketten lösen. Leider nur dieses eine, denn sobald sie den Schlüssel in ihren Besitz bringen würde, wäre es ein Wettlauf gegen die Zeit und gegen das Gesetz. Zu wenig Zeit um sie alle zu retten, aber vielleicht genug um eine von ihnen zu befreien. Die möglichen Konsequenzen, welche ihr Handeln für sie selber haben konnte verdrängte sie, brachte stattdessen wieder etwas Abstand zwischen sich und den Händler, schenkte ihm einen Lächeln, dass unter Umständen Männerherzen schmelzen lassen konnte. Die mandelförmigen Augen scannten noch ein Mal die Umgebung, blieben noch ein Mal an dem Mann an der Hauswand und der Lamia hängen.
Das alles war nur ein riesiges Glücksspiel und sie betete zu der Göttin, der sie diente, dass sie ihrem Vorhaben wohlwollend war.
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Yoosei
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Re: Mythos

Beitrag #7 von Yoosei » 27.12.2016 13:15

Nylea

Anari duckte sich instinktiv als die Schlangenfrau ihren Kopf in ihre Richtung drehte, auch wenn es ihr wohl nicht geholfen hätte. Der fette kleine Mann ließ ein böses Funkeln in Anaris Katzenaugen aufblitzen. Was sie jedoch abhielt einfach schnellst möglich zu verschwinden, war die junge Frau. Die Art wie sie versuchte bei dem Sklavenhändler etwas zuerwerben, schien nicht von einem vollen Geldbeutel zu sprechen. Irgendetwas hatte sie vor.
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Morth
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Re: Mythos

Beitrag #8 von Morth » 27.12.2016 13:15

Die Atmung des übergewichtigen Händlers wurde zunehmend hechelnder,
als die Kitsune ihm so nahe kam und anfing ihn zu umgarnen.
Ziemlich schnell wurde klar wie leicht er um den Finger zu wickeln war,
dennoch wirkte er leicht misstrauisch, wenn nicht sogar verwirrt.
„Das? Oh, sie ist eine Lamia aus Seventis verwand mit den Gorgo aus Thales oder Naga hier zu lande.
Und sie sind sehr selten geworden, daher auch sehr teuer...
a..aber sicher können wir über den Preis verhandeln.“

Lachte er fast schon dreckig, während er sich schnalzend über die Lippen leckte
und einen Schlüssel hervorholte, den er dann jedoch fester in die dicke Hand nahm
und grübelnd eine Augenbraue anhob.
„..Jedoch.. frag ich mich.. ehm.. also wenn mir gestattet ist diese Frage zu stellen..
was möchtet ihr mit ihr anfangen?
ah..aber nein nein das geht mich wohl nichts an..“

Die Lamia lies die Melodie langsam ausklingen und schien sich sonst nichts anmerken zu lassen,
doch die rasselnde Schwanzspitze zuckte geradezu nervös hin und her.
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Yoosei
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Re: Mythos

Beitrag #9 von Yoosei » 27.12.2016 13:16

Wolfsmond

Ramieres besah sich das ganze Schauspiel. Der Händler war ihm zu wieder. Seine Augen verfärbten sich leicht und er konnte die Blutgefäße des Mannes. Er schüttelte den Kopf als wollte er sich wieder beruhigen. Nein. ..nicht hier und nicht jetzt.mahnte er sich selber leise. Ramieres hatte eigentlich nicht vor gehabt solange hier zu verweilen und doch irgendwas hielt ihn hier. Zog ihn in seinen Bann und ließ ihn das Gespräch des Händlers weiter verfolgen.
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Hikari
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Re: Mythos

Beitrag #10 von Hikari » 27.12.2016 13:20

Interessiert und doch leicht angespannt lauscht die junge Frau den Ausführungen des Händlers und ertappt sich dabei, wie sie ein oder zwei Mal wissend nickt als der Mann Gorgo und Naga erwähnt, obwohl sie im Grunde genauso wenig über diese Wesen weiß. Aber für die Kitsune und ihr Vorhaben spielte es keine Rolle. Alles was zählte war die richtigen Worte zu finden. Es war wie ein Labyrinth durch das sie wanderte oder dichter Nebel. Immer bemüht das Bild aufrecht zu erhalten, dass der Händler sah und keinen Fehler zu machen.
Als der Schlüssel kurz aufblitzte, glitt ihr Blick wie magisch zu ihm. Kurz, flüchtig und dennoch fühlte sich die Yokai als hätte sie einen Moment zu lange auf das wahre Objekt ihrer Begierde gestarrt und schenkte dem Händler nun wieder ein verführerisches Lächeln und während er sie nach ihren Beweggründen fragte, schritt sie so beschwingt es ihr Kimono zu ließ auf die Lamia zu.
Darf ich sie mir von nahem ansehen? Bitte? Ihre Stimme verlor für einige Augenblicke das weibliche und glich mehr der eines neugierigen Kindes, welches seinen Vater um etwas anflehte. Vielleicht machte gerade das einen neuen Reiz aus, ließ sie jung wirken, jünger als sie war. Ihr Körper verriet schließlich in keinster Weise ihr Alter und bei Männern in diesem Land tat sie sich schwer einzuschätzen mit wem sie sich alles ein ließen. Ohne eine Antwort abzuwarten ging sie weiter auf die Lamia zu und gab dem Händler dabei lächelnd eine Antwort auf seine Frage.
Sie soll ein Hochzeitsgeschenk werden. Der zukünftige Gemahl meiner lieben Schwester ist nunja man könnte sagen, dass er ein Sammler ist. Denken Sie nicht, dass diese Lamia ein perfektes Geschenk wäre? Mittlerweile hatte sie das an die Säule gefesselte Geschöpf erreicht und blickte kurz über ihre Schulter zurück zu dem Händler, zwinkerte ihm kurz zu und umrundete dann die Lamia. Ihr Schritt war langsam, ihr Blick wirkte skeptisch so als würde sie dieses Wesen, wie ein Objekt mustern, dann dem sie Mängel zu finden erhoffte um den Preis zu drücken. Tatsächlich suchte sie nach dem besten Winkel um die Fesseln lösen zu können und blieb nach einer weiteren Runde genau an dieser Stelle, wobei sie sich wieder zu dem Händler umwandte. Sie ist wirklich perfekt! Vielleicht so hoffte die Kitsune war dieser schmierige Ekel dumm genug um ihren Standort als Zufall anzusehen. Vielleicht war er dumm genug sich direkt neben sie zu stellen, damit sie in einem günstigen Moment nur nach den Schlüssel greifen müsste.
Was ist das für ein Kopfschmuck, den sie trägt?, da war wieder dieser Ausdruck von Neugierde in ihren Augen und ihr Blick huschte vom Händler zu Lamia und wieder zurück. Meint Ihr es würde gut an mir aussehen? Ihr Lächeln veränderte sich wieder einmal zu einer verführerischen Version seines Selbst, während die die rechte Hand der Gottesdienerin unschuldig mit einer Haarsträhne spielte.
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