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Re: Roderiks Wandlung (Llandy)

Verfasst: 27.12.2016 19:54
von Hagen
Roderik schaut mit müden und wirrem Blick zur offenen Tür...er seufzt und lehnt sich gegen die Wand...er ruht sich aus und nach einer Weile döst er ein..Quieken und eine nasse Rattennase wecken ihn...panisch schlägt er um sich...und dann stemmt er sich mühsam hoch..er torkelt zur Tür, öffnet sie und registriert die knarrenden Angeln nicht einmal...verwirrt blickt er sich um und erkennt eine längliche Form unter den vergammelten Stroh...er kniet sich hin...sein Schwert im Gehänge...mit zitternden Händen bindet er es um und krabbelt wieder zur Tür, hinaus und die Treppe hoch...

Re: Roderiks Wandlung (Llandy)

Verfasst: 27.12.2016 19:54
von Morth
Draußen im Hof sind keinerlei Wachen wie Roderik schnell feststellt,
auch scheint das Tor zum Eingang der Festung offen zu sein.
Erst als Roderik in den Hof treten würde ist aufeinmal eine laute Glocke zu hören
und über all erscheint kerzenlicht in den schmalen Fenstern des Innenhofs.
Als auch das laute getrappel von Soldaten zu hören sind die durch die Gänge rennen
und wohl bald im Innenhof ankommen würden wo sich Roderik einer Übermacht gegenüberstehen würde,
sollte er nicht so schnell wie möglich Fliehen, zumindest klingt es danach.

Roderiks Wandlung (Llandy)

Verfasst: 27.12.2016 19:54
von Hagen
Roderik schaut sich um und kann nicht glauben, was er sieht..keine Wachen..das Tor offen..er sieht den Stall und dort..er reibt sich über die Augen..sein gesatteltes Pferd an einer Futtertraufe...er wankt hinüber und tätschelt es mühsam, hält sich an der Traufe fest, um nicht zu stürzen und schluckt..Etwas ist falsch...
ein lauter Gong...Lichter..Fußgetrappel..Roderik flucht und zieht sich unter Schmerzen in den Sattel, stürzt auf der anderen Seite herunter und klettert wie ein Kleinkind wieder hinauf, legt sich auf den Hals des offensichtlich gut behandelten Tieres und treibt es stöhnend Richtung Tor..Schatten kommen von der Seite..ein Knarren..er vermutet, sie wollen ihn aufhalten und das Tor schliessen..mit einem Schmerzenslaut treibt er sein Pferd durch das Tor und hinaus in die Nacht...