Kimors Charaktere

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Kimor
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Kimors Charaktere

Beitrag #1 von Kimor » 27.12.2016 18:23

Inakazum - (F)
Parasitäre Lebensform die einen Menschen besetzt hat

Ashigaru - (F)
Drache der Diplomatenkaste

Kex - (F)
Reptilienmensch und Mörder mit klebriger Spucke

Mahisch - (F)
Magieverschlingender Avatar mit Kris

Kimor - (F)
Werwolf mit zwei Äxten

Zasalamel - (F)
Ehemaliger Abgesandter Gottes mit der Kraft eines apokalyptischen Reiters

Gardren - (F)
Alter gebrechlicher Magier

Junik - (F)
Gestaltwandler

Tornitror - (F)
Inkarnation von Blitz und Donner, selbsternannter Gott
Momentan Teil des Plays: Achse des Bösen - Auferstehung

Raks - (F)
Halbdämon aus dem Haus Laenaeish, Bruder von Calira Jajyesal Laenaeish und Sohn von Zyorther Laenaeish

Luca Naressi da Venezia / Blauschärpe - (F)
Meisterdieb und Lebemann aus Venedig

Gianluigi Montella - (F)
Sadistischer Marionettista (Puppenspieler) aus Mailand

Draigel - (F)
Furchtelementar

Nysaynd'e - (F)
Elementarwesen des Waldes, dass kleine Diener beherrschen kann

Krasniq Ugor - (F)
Ork-Elben-Mischling

Vergil „Schlangenauge“ Decker - (F)
Illusionist und Glücksspieler

Leifao Mei Xiu - (F)
Letzte Überlebende des Kampfstil 'Verborgene Faust' - Charakter für das Chinaplay

Diamara Ysharz’uki - (F)
Succubus Dämonin

Tialy Verzar - (F)
Sängerin, die mit ihrem Gesang Magie wirken kann

Tyler Dink - (SF)
Sadistischer Vigilant, der es auf Drogendealer abgesehen hat und von einem Kampfroboter unterstützt wird
Momentan Teil des Plays NeoEden - Being Human

Nattara - (F)
Volk von Schlangenmenschen - noch Work in Progress
Momentan Teil des Plays Pergodia / Die Godwyn Saga


Kimor Narmon / Malsato Der Endlose Hunger - (NA)
Mystes mit seinem Wächter/Gefangenen Denizen






F = Fantasy
SF = Science Fiction
NA = New Age
Zuletzt geändert von Kimor am 02.02.2017 02:54, insgesamt 4-mal geändert.
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Kimor
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Re: Kimors Charaktere

Beitrag #2 von Kimor » 27.12.2016 18:24

Charakterbeschreibung: Inakazum


Inakazum schritt langsam zum Urahnen. Heute war der Tag, an dem er seinen Wirt aussuchen konnte, es war sein Faralay. Als jüngster seiner Sippe, war es ihm eine besondere Ehre, vor den Urahnen zu treten und das Mahalam, die Gabe zur Unterwerfung niederer Kreaturen, zu erhalten. Die meisten Völker verachteten sein Volk, bezeichneten es als Parasiten, als Schmarotzer und Ungeziefer, doch Inakazum war stolz ein Cryon zu sein. Er hatte es geschafft, seine Häutung genau so anzupassen, dass sie sich am Morgen des Faralay vollzog und er sich in seinem prächtigen neuen Chitinpanzer zeigen konnte. Im Gegensatz zu dem anderer Artgenossen, war seiner nun weiss, unberührt, und der nachtblaue Flecken seiner Sippe zeichnete sich besonders deutlich über seinen Facettenaugen ab. Umringt von tausender seiner Art würde er nun, zusammen mit zehn anderen, das Mahalam erhalten. Im Gleichschritt marschierten die zehn Kandidaten auf ihren zehn Beinen zum Urahnen hin. „Brüder und Schwestern“, erklang die Stimme des Urahnen, „wir haben uns hier versammelt, um einer weiteren Generation das Mahalam zu überreichen.“ Tosender Beifall donnerte durch das Nest und einige flogen wie wild dicht an der niedrigen Decke und somit über die Köpfe der Anwesenden vorüber. Inakazums Freude war nicht mehr zu steigern, denn mit dem Mahalam erhielt er auch die Freiheit das Nest zu verlassen und die Welt zu erkunden. „Trete nun die erste Reihe der Initianden vor und erhalte das Geschenk des Mahalam, welches uns von dem Gott der Insekten überbracht worden war.“, sprach der Urahne und die Reihe Initianden, die vor Inakazum stand begab sich zum Urahnen. Er überreichte jedem einen Walkikopf, welcher mit dem süssen Trank des Mahalam gefüllt war. Gebannt starrte das ganze Nest auf die Initianden, als diese mit einem Zug ihre Walkiköpfe leerten. Das Mahalam erfüllte sich, sein Licht drang durch jede kleinste Ritze der Chitinhülle und vier von fünf zerplatzten mit einem leisen Geräusch wie eine überreife Tomate. Das Schweigen hielt an. Der Urahne schüttelte bedauerlich den Kopf und segnete den einzigen Überlebenden. Ein Raunen ging durch die Menge und Inakazum konnte das Bedauern und die Verzweiflung seiner Mitgenossen fühlen.

Die Cryon starben aus. Das Mahalam, welches seinem Besitzer ein langes, erfülltes Leben und die Gabe zur Unterwerfung niederer Lebewesen ermöglichte, forderte immer mehr Opfer. Einst starb nur einer von hundert und die Cryon konnten diesen Verlust durch ihre Zahl ohne grosse Mühe wett machen, doch mit den Jahrhunderten nahm die Zahl der Opfer zu und zur Zeit Inakazums war es nicht unüblich, dass alle Initianden starben und es nur einer von Tausenden schaffte, das Mahalam in sich zu speichern. Auf das Mahalam konnten die Cryon nicht verzichten, denn ohne es, starben sie noch schneller, schon im Verlauf einiger Jahre, während sie mit Mahalam Jahrtausende überlebten.
Inakazum und der Rest der Initianden wurden aufgerufen und langsam näherten sie sich den Walkiköpfen. Inakazum betrachtete die Walkiköpfe mit regem Interesse, denn bis jetzt hatte er nur deren Körper gesehen und gegessen. Der Walkikopf war hässlich, mit seinen zwei Augen und dem abscheulichem Stück Fleisch, das aus seinem Gesicht ragte. Unter dem Fleischknüppel klaffte ein Riss, der von geschwollenem Fleisch umrandet war, die diese Wesen „Lippen“ nannten. Manche der Walkiköpfe hatten feinere Gesichtszüge als andere und einige sehr seltenen besassen keine Borsten um diese „Lippen“. Diese seltenen Exemplare faszinierten Inakazum besonders, denn ihre Oberfläche besass eine ausgezeichnete Glätte und ihre Kopfschmuck war von ganz besonderer Art. Langes, totes Eiweiss fiel vom Schädel herunter und umrahmte manchmal die entsetzliche Form der Front dieser Wesen, so dass sie schon fast schön wirkten. „Trinke nun, kleiner Initiand.“, durchbrach die Stimme des Urahns die Gedankengänge Inakazums und dieser entschuldigte sich kurz und leerte den Walkikopf.
Schmerzen und Freude, klirrende Kälte und wohlige Wärme durchfuhren Inakazums Chitinkörper und bahnten sich ihren alles vernichtenden Weg in sein Nervenzentrum. Inakazum versuchte sich daran zu erinnern, was seine Bruthelferin zu ihm gesagt hatte, dass seine Sippe die stärkste aller Sippen war und er deswegen etwas besonderes. Mit aller Kraft schottete er sein Nervensystem von seienm restlichen Körper ab und fiel in einen Zustand der inneren Leere, welche die Cryon einsetzten, um den harten Winter zu überleben. Das Mahalam stürzte sich auf das Nervensystem und begrub es unter sich. Nach zwei Tagen lockerte es seinen Griff und nach einer Woche ergab es sich seinem neuen Wirt und wartete nur noch darauf, benutzt zu werden.
Inakazum erwachte erst, nachdem ihm vom Urahnen ein wenig Frühlingsstau eingeflösst worden war. Als er sein Nervensystem wieder an die Nervenbahnen seines Chitinkörpers anschloss, durchflutete ihn eine Woge an Informationen über seine Umgebung und er nahm diese in einer nie zuvor dagewesenen Schärfe wahr. Verblüfft öffnete er seine Facettenaugen und sah sich um. Der Urahne stand über ihn gebeugt und sah ihm tief in die Augen und plötzlich lachte er lauthals. Er lachte und schien gar nicht mehr aufhören zu wollen. Dann strich er Inakazum mit seinen Fühlern über den Kopf und ging immer noch lauthals lachend aus dem Raum. Inakazum verstand zwar nicht, was das alles zu bedeuten hatte, aber er würde es herausfinden, denn niemand lachte ungestraft über ein Mitglied aus seiner Sippe. Obwohl er zehn Beine besass, machte es ihm Mühe das Gleichgewicht zu halten und nur mit grösster Anstrengung schaffte er es bis zum Vorhang, der seinen Raum von der grossen Halle trennte. Er schob den Vorhang zur Seite und ein ohrenbetäubendes Gebrüll traf seine empfindlichen Schallsensoren. Er torkelte nach draussen und hielt sich an einem Geländer fest, wo er die ganze Halle überblicken konnte. Er hatte sich nicht in irgendeinem Raum aufgehalten, sondern im Raum des Urahnen. Alle Cryon standen vor dem Raum und jubelten und frohlockten als sie ihn sahen. Inakazums Verwirrung wurde noch grösser und er sah sich hilflos nach jemandem um, der ihn aufklären würde. „Mein Sohn, du besitzt das Mahalam, als einziger deiner Generation“, erklang eine wohlbekannte Stimme zur Rechten Inakazums. Der Urahne schaute ihn fröhlich an und drehte ihn dann zur tobenden Menge hin. „Seht den einzigen Überlebenden seiner Generation, Inakazum!“, rief er in die Menge, die danach noch lauter zu brüllen und zu feiern begann. „Ist denn nicht noch einer mit dem Mahalam gesegnet worden?“, fragte Inakazum nach, der sich langsam seiner Last bewusst wurde. „Ja, das dachten wir auch, doch er ist vor zwei Tagen daran gestorben.“, antwortete der Urahne traurig. Inakazum senkte den Kopf. Nun liegt das Schicksal seines gesamten Volkes auf seinem Rückenpanzer und er wusste nicht, ob er dieser Aufgabe gewachsen war.
„Wieso so nachdenklich?“, fragte ihn der Urahne. „Lass die Sorgen ruhen und lass dich feiern, denn du hast es verdient“, sagte der Urahne, bevor Inakazum antworten konnte. Inakazum nickte und begab sich hinunter zur den Feierlichkeiten.

Schon drei Jahre war er nun auf der Suche nach einem Wirt. Er vermisste sein Nest und die freundlichen Gesichter seiner Sippe. Die Welt hier draussen, die er sich als grosses Abenteuer vorgestellt hatte, war nichts weiter als eine harte Wanderung die durch Entbehrung und Hilflosigkeit gezeichnet war. Inakazum hatte es satt. Alle Lebewesen, die er bis jetzt getroffen hatte, waren entweder zu klein oder ihre Fähigkeiten unzureichend gewesen. In Inakazum brodelte ein ihm unbekanntes Gefühl, das er nicht loswurde und welches von Tag zu Tag zunahm. Zu diesem inneren Konflikt kam noch, dass das Mahalam langsam ungeduldig wurde und ein Opfer verlangte. Inakazum landete auf einem Baum und ruhte sich für eine Weile aus, denn selbst wenn alles weiterdrängte, war er doch nicht mit unendlicher Ausdauer gesegnet . Während er sich dem Untergrund anpasste, um fast unsichtbar zu werden, liess er seinen Sinnen freien Lauf und erkundete mit ihnen die Umgebung. Lange vernahm er nur das übliche, Insekten, Wölfe, Blätter die herunterfielen und manchmal hörte er das Wasser den Baum hinauffliessen, wenn alles andere verstummte. Dann durchbrach ein seltsames Geräusch die normalen Abläufe des Waldes, gefolgt von dem Geräusch fallender Äste und Sträucher. Inakazums Kräfte kehrten schlagartig zurück und er stürmte auf den Ort des Geschehens zu.
Walki. Eine ganze Gruppe bewegte sich an Inakazum vorbei, dessen Körper vor verlangen bebte, denn in dieser Gruppe befand sich eines dieser ganz seltenen Walki, die lebendig sogar noch faszinierender waren als tot. Inakazum folgte ihnen vorsichtig und konnte ihnen dabei zusehen, wie sie ein Nest errichteten, denn einige der Walkis legten sich hin und schienen zu schlafen. Mit ihnen wollte sich Inakazum nicht beschäftigen, denn zwei der weniger seltenen Walkis führten den selteneren Walki weg. Er flog dieser Gruppe hinterher, gespannt was nun passieren würde. Während der Verfolgung bemerkte er, dass die weniger seltenen Walkys schmutzig und zerrissene Chitinpanzer trugen, was bedeuten musste, dass sie die männliche Hälfte der Walkis darstellten, denn auch bei den Cryon waren die männlichen Wesen dunkler und ihre Panzer verwitterter als die der Weibchen. Inakazumes Nervensystem bebete vor Freude, denn es war wahrscheinlich, dass er einem Paarungsritual der Walkis beiwohnen konnte und dass hatte noch keiner seiner Art miterlebt. Er beobachtete weiterhin die kleine Gruppe Walkis und kam zum Schluss, dass die Weibchen keine Gliedmassen besassen, sondern diese mit ihrem Körper verwachsen waren und durch ein Strichförmiges Muster verziert waren, welches sich um die ganze Taille zog.

Die Gruppe stoppte und die Männchen lösten ur Verwunderung Inakazums ihren Chitinpanzer von ihrem Fleisch. Das faszinierendste war, dass sie nur den Teil von der Taille abwärts lösen konnten und Inakazum fing an, diese Walkis zu bewundern. Das Weibchen musste sich in einem rechten Winkel beugen und dabei schoben ihr die Männchen ihre viel weichere und farbigere Chitinhaut hoch. Inakazum ging näher hin, damit er den ganzen Akt der Paarung mitverfolgen konnte, doch was danach kam, war abstossend. Seine Schallsensoren wurden aufs übelste durch den schrillen Paarungsruf des Weibchens in Mitleidenschaft gezogen und zu beobachten war nur ein rhythmisches Stossen des Männchens, welches dazu widerlich schmatzende Geräusche von sich gab. Das andere Männchen schien sich nicht wirklich für das Schauspiel zu interessieren, bis es selbst an der Reihe war, das Weibchen zu begatten und das tat es unter denselben krampfhaften Geräuschen, während der schrille Paarungsruf des Weibchens zu einem leisen, zusammenhangslosen Schwall von Tönen abgeklungen war. Ausserdem schien eine Flüssigkeit aus den Augen des Weibchens zu fliessen, was Inakazum zuerst wunderte, dessen Bedeutung ihm aber gleich klar wurde, denn nachdem die Männchen ihre Chitinhülle wieder angelegt hatten, töteten sie das Weibchen in dem sie einen sehr unvollständigen Versuch vornahmen, dem Weibchen den Kopf abzuschlagen. Inakazum erklärte sich selbst wieso dieses Weibchen den Männchen nicht genügte. Für ihn hatte es den Anschein, als hätte das Weibchen die Samenflüssigkeit der Männchen nicht aufgenommen, sondern aus den Augen wieder ausgeschieden und somit war es ja nur logisch, dass dieses Weibchen nicht fähig war, Nachkommen hervorzubringen. Inakazum untersuchte das tote Weibchen noch ein Weilchen, aber es verleidete ihm schnell, denn tote Weibchen hatte er schon zu genüge gesehen.

Er kehrte ein wenig enttäuscht zu den restlichen Walkis zurück und dabei kreuzte ein weiterer Walki seinen Weg. Ein Männchen und was für eins. Sein Kopfschmuck hatte dieselbe Farbe wie Inakazums Sippenfleck und die Augen waren wie die eines dieser seltsamen fliegenden Wesen. Dieser Walki besass keine Borsten im Gesicht und sein Chitin war ein Gemisch aus dunklem Moosgrün und Schattenschwarz. Er folgte diesem Walki und wusste schon jetzt, dass er einen Wirt gefunden hatte, der perfekt zu ihm passen würde.
Sein baldiger Wirt schlich sich an das Lager an und zog zwei seltsame, wie Klauen geformte Gegenstände hervor, die silbern waren. Leiser als es Inakazum seinem baldigen Wirt zugetraut hatte, begab dieser sich hinter einen anderen Walki und unternahm ,wie diese anderen Männchen zuvor, einen erfolglosen Versuch, dem Walki den Kopf abzuschlagen. Doch das schien ihn seltsamerweise nicht zu stören, denn er führte die Prozedur bei jedem anderen Walki aus dem Lager fort bis nur noch einer übrig war. Diesen weckte er auf und sprach mit ihm, während diese silbernen Klauen wieder bereit waren, dem Walki den Kopf abzuschlagen. Inakazum dachte bei sich, dass diese Geste wohl ein Zeichen von Macht sein musste oder eine bestimmte Tötungsart einer bestimmten Sippe unter den Walkis. Schlussendlich tötete Inakazumes baldiger Wirt auch den letzten der Lagerwalkis und begab sich zum Ort der Paarung. Dort ging er auf die Knie und schien zu bedauern, dass er nicht seine Samen in dieses Weibchen hatte legen können. Dann grub er ein Loch, wahrscheinlich um das Weibchen zum Essen haltbarer zu machen, und ging zurück zum Lager. Dieses löschte er mit einer seltsamen hellroten und sehr heissen Magie aus und wollte sich wieder auf den Weg machen. Inakazums Zeit war gekommen. Er stürzte sich auf seinen Wirt und krallte sich an dessen Hals fest. Mit seinen Fühlern drang er in den Körper des Walkis ein und suchte nach dem Nervenzentrum. Verblüfft stellte er fest, dass das Nervensystem eines Walkis sich nicht im Rücken befand, sondern im Kopf. Inakazum wollte gerade beginnen, sich in seinen Wirt hineinzubohren, als etwas hartes auf seinen Rückenpanzer schlug und versuchte, ihn mit Gewalt vom Hals des Walkis wegzuzerren. Inakazum setzte die für sein Volk typischen Giftsporen frei, welche sich durch jedes Gewebe ätzten, bis sie in die Blutbahn ihres Opfers gelangten, wo sie zu Lähmungserscheinungen führten. Mit einem lauten Krachen schlug der Körper des Walkis auf dem Boden auf und Inakazum konnte sich Seelenruhig in das Nervenzentrum seine Opfers begeben, wo er das Mahalam freisetzen und somit die Kontrolle übernehmen würde.



Steckbrief:

Name: Inakazum

Geschlecht: beide männlich

Alter: Inakazum 4 Jahre / Der Wirt 22

Grösse: Käferform ca. 20 cm / Der Wirt ca. 1.84

Augenfarbe: Käferform Facettenaugen / Der Wirt schwarz

Haare: Käferform keine / Der Wirt schulterlang, nachtblau

Statur: Käferform / Der Wirt drahtig und doch muskulös

Kleidung: Käferform Chitinpanzer / Der Wirt Moosgrüne Lederweste mit einem
Schwarzen Wams drunter, dazu schwarzgrüne Hosen und Kapuze.

Fähigkeiten: Käferform: Fliegen, ausgezeichnete Sinneswahrnehmung, Mahalam
Der Wirt: Ausgezeichnete Fähigkeiten ihm Kampf mit Dolchen, Fährtenlesen, Taschendieb, Beziehungen zum Untergrund

Schwächen: Käferform: Keinerlei Kenntnisse über die Menschen, ohne Wirt sehr schwach, Naiv und noch keine volle Kontrolle über Wirt
Der Wirt: Mensch, keine besonderen Fähigkeiten, wenn der Käfer oder alles Mahalam den Wirt verlässt stirbt der Wirt
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Kimor
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Re: Kimors Charaktere

Beitrag #3 von Kimor » 27.12.2016 18:25

Ashigaru:
"Nein Ashigaru, du kannst einen Ork nicht dazu bringen, einer Elfe einen Friedensvertrag zu überreichen", erklärte das 5. Mitglied des Rates der 13 Klauen. Ashigaru liess geknickt den Kopf sinken und beschränkte sich nur noch darauf zuzuhören. Er mochte den Unterricht in Politik nicht. Natürlich war er ein Hüter der Ordnung, gehörte also zur Diplomatenkaste seines Volks, so wie alle um ihn herum auch, doch er wäre lieber bei den Brüdern der Flamme, der Kriegerkaste, gewesen, um endlich die 8. Schwerttechnik der Drachenkunst zu erlernen. Gelangweilt schaute er seinen Mitschülern zu und beobachtete, wie sich ihre Schwänze hypnotisch langsam hin und her bewegten, was ihn schläfrig machte. "ASHIGARU!!!", rief das 5. Mitglied und dabei krochen kleine Rauchschwaden aus seinen Nüstern. Ashigaru richtete den Kopf kerzengerade auf und machte sich bereit, eine Schimpftirade über sich ergehen zu lassen, doch das 5. Mitglied seuzte nur laut und forderte ihn auf, das Klassenzimmer zu verlassen. Ashigaru jauchzte innerlich, doch sein Gesicht zeigte eine traurige Miene, während er mit herunterhängenden Schultern und mit angezogenen Flügeln aus dem Klassenzimmer trat, sich zum Rande er Ebene, wo seine Klasse unterrichtet wurde begab und sich sanft vom Winde zum Kampfplatz der Brüder der Flamme tragen liess. Dort war gerade ein heftiger Kampf zwischen seinem Vater und seinem älteren Bruder entbrannt, wobei sich beide in menschlicher Gestalt befanden. Sie umkreisten sich langsam und dabei achtete jeder auf die Bewegung des anderen, um sich daraus einen Vorteil zu ergattern. Das Schwert seines Vaters war zwar schon älter, fast ein wenig abgewetzt, denn er selbst war es ja auch, doch mit dem Alter wurde auch die Klinge reifer, sie wurde schärfer und gefährlicher, und ausserdem sah sie prächtig aus. War fast so geschmückt, wie das Schwert eines Königs oder jenes eines Zeremonienmeisters. Ashigarus Bruder führte eine eher gewöhnliche Klinge, wie es kampferprobte Krieger seiner Rasse tun und trotzdem schien sie in seiner Hand lebendig. Eine Pranke legte sich auf Ashigarus rechte Schulter und Inkia, der Waffenmeister, fragte ihn freundlich, ob er denn nun bereit sei, die 8. Schwerttechnik der Drachenkunst zu erlernen. Ashigarus Augen leuchteten erfreut und er nickte heftig. Inkia lachte laut auf und begann dann damit, sich in einen Menschen zu verwandeln. Seine Augen veränderten sich als erstes, sie wurden kleiner, geschmeidiger und verloren ihre Hornhaut, die Drachenaugen als Schutz vor Wind beim fliegen besassen. Nach den Augen folgten der Kopf, und in einem Stück schrumpfte der Körper zu dem eines Menschen. Der Schwanz versteifte sich, begann zuerst mattsilbern zu glänzen und festigte sich dann zu einer eisernen Klinge. Am Ende der Verwandlung stand ein etwa 40 jähriger wettergegerbter Mann vor Ashigaru, mit einem Bastardschwert auf dem Rücken. Ashigaru tat es ihm nach, wobei es bei ihm sehr viel länger dauerte, weil er erst vor kurzem über diese Gabe verfügte.
"Denk daran Ashigaru, die 8. Schwerttechnik ist nur dann brauchbar, wenn du willens bist, sie auch bis zum Ende einzusetzen. Sie darf niemals unterbrochen werden", ermahnte ihn Inkia und schaute ihm streng in die Augen. Ashigaru nickte und repetierte nochmal den Ablauf der Technik. Die 8. Schwerttechnik der Drachenkunst verlangte von seinem Ausüber immense Willensanstrengung und reizte die physischen Grenzen völlig aus. Deswegen musste man sie bis an ihr Ende einsetzen, weil man sonst völlig hilflos und paralysiert oder bewusstlos dem Gegner ausgeliefert war. Entweder tötete man den Feind mit dieser Technik oder man wurde selbst getötet. Ashigaru hob sein Schwert und fing an, die Magie der Drachen zu beschwören, die tief im Inneren eines jeden Drachen schlummerte. Er schöpfte das maximum an Magie aus und fing an: "Drachenkunst....

....8. SCHWERTTECHNIK!!", schrie Ashigaru und flog schneller als der Blitz auf seinen fast übermächtigen Gegner zu. Seine Muskeln schienen zu zerreissen und seine Augen, die in ihrer Drachenform waren, brannten trotz schützender Hornhaut wie Feuer. Sein Gegner lachte nur und hob höhnisch einen Finger seiner Hand, um die Attacke abzuwehren. Ashigaru verschwand kurz vor dem Aufprall mit dem Gegner. Völlig verblüfft suchte dieser nach ihm, doch er konnte ihn nicht entdecken.
Nach 8 säuberlichen Schnitten lag Ashigarus Gegner in Fetzen am Boden. Ashigaru war total erschöpft. Er liess sich ins Gras fallen und blieb regungslos liegen. Selbst das Atmen schmerzte ihn und jeder Herzschlag war wie ein Hammer, der wuchtig auf seine Rippen einschlug. Ich habe gewonnen, ging es Ashigaru durch den Kopf und seine Augen begannen Glückstränen zu produzieren. Endlich hatte er die Welt von dieser Geissel befreit. "Vater", schrie er freudig in den Himmel, " siehst du das, Hüter sind doch in der Lage zu kämpfen!"


Steckbrief:

Name: Ashigaru

Alter: 120 (als Mensch so ca. 31)

Aussehen:

Schwarzsilberne Schuppen zieren seinen Körper und seine Flügel haben die Farbe von fast schwarzem Lila. Ashigarus Schwanzspitze ist mattsilbern und weist einige seltenen Edelsteine, die an der Seite eingewachsen waren, auf. Als Mensch hat er schwarze Haare mit silbernen Strähnen die ihm bis zur Taille reichen. Er trägt eine Lederrüstung in den Farben seiner Flügel und auf dem Rücken ein Langschwert, dessen Heft seinem Drachenschwanz ähnelt. Die Schwertschneide glänzte silbern und besitzt einige darin eingelassene Diamanten. Er hat weiche, sanfte Gesichtszüge und die Augenfarbe ist hellgelb.

Persönlichkeit:

Ashigaru wurde in Diplomatie, Völkerkunde und diversen Sprachen ausgebildet und ist deswegen ein ausgezeichneter Diplomat. Kein Wunder, er gehört zur Diplomatenkaste der Drachen, die es sich zum Ziel gemacht hat, die Kriege zwischen den verschiedenen Völkern in Zaum zu halten. Ashigaru denkt viel nach, über sich seine Umgebung, die Geschichte und ist ein Freund des Vergnügens. Er hasst nichts mehr als verstaubte Theorien und enge Studierkammern und verbringt die meiste Zeit in der Luft oder im Wald.
Seine Beziehung zum Drachenclan ist gespalten, denn als Hüter dürfte er sich nicht in die Schicksale der Völker einmischen, doch er tut das sehr oft.

Fähigkeiten:

Als Hüter besitzt er die Fähigkeit sich in einen Menschen zu verwandeln. Wie jeder Drache kann Ashigaru in seiner Drachenform Feuer speien und fliegen. Da er ein magisches Wesen ist, sind Zauber und Flüche fast unwirksam und physische Attacken durch seinen Panzer beinahe zwecklos.
Wenn Ashigaru in seiner menschlichen Form ist, sind seine Fähigkeiten als Drache verschwunden. Ashigaru ist aber in der Lage, einige Teile seines menschlichen Körpers für eine kurze Zeit in ihre ursprüngliche Drachenform zu verwandeln, um somit deren Vorteile zu benutzen. Ausserdem kennt er die 8 Schwerttechniken der Drachenkunst und ist äusserst geschickt mit seinem Schwert. Seint Schwert kann schwache magische Angriffe absorbieren und sie, sobald Ashigaru dies will, wieder herauslassen.

Schwächen:

Da Ashigaru zur Hüterkaste gehört und somit eigentlich ein Diplomat ist, kann er nicht töten. Jeder Versuch ein Lebewesen aus Fleisch und Blut zu verletzen würde dazu führen, dass er die gleichen Schmerzen durchleiden müsste.
Ausserdem hat Ashigaru eine Schwäche für Menschen und ist ihnen in fast allen Fällen freundlich gesinnt, was sich nicht immer als gut erwies.
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Kimor
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Re: Kimors Charaktere

Beitrag #4 von Kimor » 27.12.2016 18:26

Name: Kex

Aussehen: Kex ist ein Reptilienmensch. Sein Kopf, seine Augen und seine Gesichtszüge erinnern stark an eine Mischung zwischen Leguan und Schlange. Seine Schuppen, die seinen ganzen Körper bedecken, sind sumpfgrün im Normalzustand, wechseln je nach Gefühlsregung die Farbe. Er besitzt den muskulösen Körperbau eines Triathlonläufers und einen Eidechsen ähnlichen Schwanz. Seine Augen sind fahlgelb mit einem kleinen schwarzen Punkt in der Mitte. Seine Hände und Füsse sind mit kleinen Saugnäpfen ausgestattet und zwischen den Zehen spannen sich ledrige Schwimmhäute. Kex hat einen grossen Mund und kann seinen Kiefer ausrenken, so dass er sogar eine kleine Katze in einem Stück verschlingen könnte. Er ist nur spärlich bekleidet und zwar trägt er ein kurzärmeliges Hemd, welches aus der Haut seines von ihm ermordeten Bruders besteht, und eine kurze, knielange und dünne Hose, ebenfalls aus der Haut seines Bruders. Beide Teile sind dunkelbraun, zerknittert und an einigen Stellen ausgefranst. Schuhe besitzt er keine. Er ist meistens mit einem kleinen Lederbeutel unterwegs, der diagonal über seinem Rücken hängt. Darin befinden sich seine Waffen, einige Phiolen mit Gift, betäubende Kräuter und Armbrustbolzen.

Fähigkeiten: Kex ist ein meisterhafter Kletterer und Akrobat. Da seine Fusssohlen und Handflächen mit Saugnäpfen ausgestattet sind, kann er Wände hinaufklettern und sogar an ihnen kleben bleiben. Seine Schuppen sind dazu fähig, sich an den Hintergrund anzupassen und ihn somit beinahe vollständig mit dem Hintergrund verschmelzen zu lassen. So getarnt, kann er nur noch entdeckt werden, wenn man ihn mit direktem Licht konfrontiert, da man dann seine Konturen sehen kann, er sich schnell bewegen muss, dabei sieht er wie ein verschwommener Fleck aus, als wäre der Hintergrund unscharf, und wenn der Hintergrund sich bewegt. Auch wenn Kex vollständig mit seiner Umgebung verschmolzen ist, seine Augen bleiben fahlgelb und deswegen schliesst er sie meistens, wenn er sich tarnen muss. Die Spucke seiner Rasse war eine sehr seltsame Substanz, die an allem haften blieb, was sie berührte, vom Maul des Erzeugers natürlich abgesehen. Einmal haften geblieben konnte man die Spucke nur entfernen, in dem man entweder ein wenig Blut des Erzeugers darauftropfen liess oder die Spucke extremen Temperaturen aussetzte. Die Spucke wird natürlich nicht sofort fest, sondern bleibt für einige Minuten in ihrem gelartigen Zustand, wobei sie in fast alle Öffnungen eindringen kann. Kex benutzte sie oft um seine Feinde am Schreien oder am Atmen zu hindern, bei Magiern verhindert sie, dass diese Zaubersprüche formilieren können. Neben seinen akrobatischen Fähigkeiten, hat Kex jahrelang als Dieb und Assassine gearbeitet und ist dadurch zu einem Meister der Lautlosigkeit und des unhörbaren Mordens geworden.

Waffen: Kex besitzt nur wei Waffen. Ein Blasrohr, mit dem er giftige Pfeile verschiessen oder mit seiner Spucke zielgenauer treffen kann. Das Blasrohr ist in Kex Blut getränkt worden, damit die Spucke nicht darin kleben bleibt. Dadurch ist sie blutrot und ziemlich unansehnlich. Seine Armbrust ist kleiner als übliche Armbrüste und statt normaler Bolzen benutzt Kex immer verrostete, da diese zu einer Blutvergiftung führen und sein Opfer langsam töten. Zusätzlich setzt er immer wieder verschiedene Gifte ein, um zu lähmen, zu töten oder jemanden in Schlaf zu versetzen. Besonders stolz ist Kex auf ein selbst zusammengestelltes Gift, das er "Das Gift der Einsamkeit" nannte. Es liess sein Opfer zuerst erblinden, dann taub werden und zum Schluss lähmte es die Zunge und betäubte den Tastsinn, so dass das Opfer völlig von der Umwelt abgeschottet war. Beide Waffen, Blasrohr und Armbrust, waren in Stücken seiner eigenen Haut eingewickelt, die er sich unter grössten Qualen selbst entfernt hatte. Er hat das getan, weil es die Waffen für ihn dadurch näher waren, mehr zu seinem Ich gehören.

Gesinnung und Charakter: Kex ist eigentlich böse. Er verachtet Menschen und würde alles für ein wenig Gold tun. Seine Leidenschaft für alles was glänzt hat ihn einige Male in Bedrängnis gebracht, aber trotzdem kann er es nicht lassen, sich solche Dinge zu besorgen. In seinem Inneren befindet sich eine Art Urreptil, dass er in sich verschlossen hält, da dieses jedes Wesen töten will, das Kex' Weg kreuzt. Nur reine Willenskraft hält dieses Ungeheuer in seinem Käfig tief im Inneren seiner Seele und nur ab und zu verliert Kex die Beherrschung, worauf immer ein Massaker folgt. Wenn er jemanden in diesem Rausch tötet, reisst er ihnen immer die Augen aus und frisst sie, damit sie ihn nach seinem Ableben nicht verraten können und so geheim bleibt, was er ihnen angetan hat. Ein weiteres Markenzeichen, nämlich seinen Namen in Spucke gemischt mit Blut oder Tinte, hinterlässt Kex nach seinen Raubzügen, Diebestouren oder Morden auf dem Boden oder an den Wänden am Ort des Verbrechens.
Zuletzt geändert von Kimor am 27.12.2016 19:33, insgesamt 2-mal geändert.
Greise glauben alles, Männer bezweifeln alles, Junge wissen alles.
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Kimor
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Re: Kimors Charaktere

Beitrag #5 von Kimor » 27.12.2016 18:32

Magiejäger Mahisch Lak’taramun

Der Zirkel fand sich kurz nach Mitternacht ein, alle wichtigen Magier der einzelnen Zweige waren angetreten, um diesem ehrwürdigen Moment beizuwohnen. Das schummrige Kerzenlicht, die magische Aura der antiken Artefakte, die für das mächtige Ritual vonnöten waren, und die Anwesenheit des obersten Kanzlers des Zirkels verliehen diesem mystischen Augenblick etwas weltbewegendes und das war er auch, denn mit diesem grossen Ereignis erschufen sie entweder einen ergebenen und nützlichen Diener oder aber sie riefen das grösste Unheil herbei und beschworen damit ihren eigenen Untergang. Der Kanzler, in eine dunkelrote, schwere Robe gehüllt, hob gebieterisch seinen Arm und brachte so den ganzen Raum zum Schweigen. Zwanzig Augen richteten sich auf ihr Oberhaupt, betrachteten es mit Argwohn und gewisser Beunruhigung, einzelne schafften es nicht, ihm die die Augen zu sehen und senkten demütig ihr Haupt. Das Oberhaupt des Zirkels räusperte sich und begann dann schwermütig seinen Vortrag: „Werte Kollegen, diese Zusammenkunft war niemals vorgesehen zu solch folgenschweren Gründen stattzufinden, doch der Einfluss der Abtrünnigen, unter ihnen der ehemals geschätzte Vorsteher der Dämonologie, wächst stetig und damit auch die Gefahr, die sie für uns darstellen. Niemals in ihrer Jahrhunderte alten Geschichte war ein solcher Frevel geschehen, niemals hatte sich je ein Mitglied des Zirkels, selbst zur Zeit grösster Revolutionen in den Lehrer der Magie, davon abgewandt und nun durchtrennten innerhalb weniger Monate hatten ein Drittel aller Magieanwender ihre Bande zum Zirkel und gründeten eine Gegenbewegung, die sie „Das Oktav“ nennen.“ Verängstigtes Gemurmel füllte den Saal, viele der Anwesenden tauschten beunruhigte Blicke aus, Einige hatten blankes Entsetzen und wenige Resignation in den Augen. „Ich weiss, dass Stimmen laut wurden, die sich für einen Krieg gegen das Oktav aussprechen, die alles andere gut heissen würden, wenn wir bloss auf dieses eine Ritual verzichten würden. Doch die Verfechter dieser Meinung möchte ich darauf aufmerksam machen, dass der grösste Teil der restlichen Mitglieder unseres Zirkels alt und gebrechlich ist, darunter befinde ich mich selbst, und wir nicht die physische Kraft besitzen, an einer Schlacht teilzunehmen. Das Oktav hingegen, hat junge, ehrgeizige Mitglieder, die sich auf die einfach zu Macht führenden Lehren der Dämonologie und der Kunst der Flüche stürzen, wie ein Rudel Hyänen auf ein Stück Aas“, der Kanzler senkte betrübt sein Haupt und seine Augen schweiften über die Köpfe der Anwesenden. Er wusste, dass ihr Zirkel auf konventionellen Wegen keine Mittel gegen das Oktav finden würde, geschweige denn besass. All das Wissen seiner Mitglieder, all die erworbenen Weisheiten und Lehren, nichts konnte der Anhängerflut des Oktavs etwas entgegensetzen und daher waren sie in der ausweglosen Situation, die zu dieser drastischen Massnahme führte. „Ehrenwerter Kanzler, wie soll ein einzelner kontrollieren, was zwanzig Magier zusammen erschaffen werden?“, ertönte die krächzende Stimme eines Magiers in Schwarzer Robe. Weitere Einwände erhoben sich und plötzlich riefen alle wild durcheinander, versuchten einander zu übertönen, sich beim Kanzler Gehör zu verschaffen, doch dieser machte zu Beginn keine Anstalt, das Chaos zu beruhigen. Eine düstere Schwere hatte seine Seele bedeckt, verdunkelte seine Augen und seinen Verstand. „Es ist notwendig und wird durchgeführt, werte Kollegen!“, sprach der Kanzler gebieterisch und besiegelte damit den Untergang des Oktavs und seines eigenen Zirkels.

Purpurne, seelenlose Augen wie Kristall starrten aus den Tiefen einer immerwährend schwarzen Kapuze in die Augen des Kanzlers. Dieser stemmte sich zitternd auf sein Arbeitspult, sein Puls raste vor Angst und verzweifelt suchte er einen Ausweg, doch der Tod in Form eines magieverschlingenden Avatars, stand vor ihm. Niemals hatte er erwartet, dass ihr Ritual eine solch gravierende Folge für ihren eigenen Zirkel haben würde, doch nun, da er das letzte übrig gebliebene Mitglied war, machte er sich grosse Vorwürfe, dass er das nicht hatte kommen sehen und der Wahrheit solange ausgewichen war. Mahisch war ein degeneriertes Monster, eine mordgierige Fehlkonstruktion und er hatte sich dieser Tatsache zu lange verschlossen, hatte gehofft, dass er ihn mit mehr Härte und strengerer Führung auf den rechten Weg zurückbringen könnte. Doch nun war sein Arbeitszimmer im Blut der Mitglieder des Zirkels getränkt und Mahisch sah ihn mit diesem abschätzigen, kalten Blick an, der ihm das Blut in den Adern gefror. Die Kapuze führte beim Gesicht unten zu einem Kragen zusammen, der Mahischs Mund bedecken würde, doch er besass keinen Mund, wie normale Menschen ihn hatten. Wenn das missglückte Produkt seines Rituals den Kragen mit seinen Händen nach unten zog, dann entblösste es einen Schlund, der Magie absorbierte, abscheulicher und angsteinflössender, als die grössten Schrecken der Hölle. Der Kanzler wusste, was ihm bevorstand, sollte Mahisch diese fürchterliche Fähigkeit bei ihm anwenden. Er hatte die Folgen bei unzähligen Magiern, denjenigen des Oktavs und auch denen seines Zirkels, und magischen Wesen gesehen, ausgemalt wie sich ihre Augen vor unzählbaren Schrecken mit Entsetzen gefüllt haben mussten, als ihnen bewusst wurde, dass Mahisch ihre gesamte magische Kraft absorbieren, sie allem berauben würde, das ihre Existenz ausmachte. Angstschweiss liess den Kanzler blinzeln und er musterte, wie er es so oft gemacht hatte, die Erscheinung seiner fehlgeleiteten Konstruktion. Mahisch war aus dem Leichnam eines Elitesoldaten erschaffen worden, um präziser zu sein, der Leichnam hatte als Gefäss für das Ritual dienen müssen und somit hatte er die muskulöse Statur eines Soldaten. Sein Oberkörper war durch einen dunkelgrauen Schuppenpanzer geschützt, obwohl er diesen Schutzes nicht brauchte, da er ein Golem, eine magisch kontrollierter Diener war und daher keinen Schmerz fühlte, er war überhaupt nicht in der Lage irgendetwas zu fühlen. Die Panzerung diente nur dazu, dass Mahisch nicht zu sehr auffiel. Mahischs Hosen waren, wie seine Kapuze die hinten in einen Umhang überging, tiefschwarz und seine Füsse steckten in Lederschuhen. Natürlich hätte der Zirkel beim Ritual auf diese aufwendige Ausrüstung verzichten können, doch wegen der immensen Menge an magischer Energie, hatten die zwanzig Teilnehmer des Rituals sehr starke Siegel an Mahischs Körper anbringen müssen und diesen zierten deswegen ein Dutzend Tattoos. Selbst auf Mahischs Stirn befand sich ein Siegel, in Form eines Tropfens, den man an einem Ende gepackt und dann am anderen gedreht hatte. Die Siegel hielten Mahisch einerseits am Leben, andererseits halfen sie ihm, die aufgesaugte Magie in sich verschlossen zu halten. Jedes Quentchen Magie erhöhten seine Stärke und steigerten sein Bedürfnis, nach eigenem Ermessen zu handeln. Deswegen hatten viele Magier den Kanzler aufgefordert, Mahisch nicht mehr auf Missionen zu schicken, da er schon Anzeichen eines eigenen Willens zeigte. In Gedanken schalt er sich einen alten, närrischen Sturkopf und bereute jede Mission, auf die er Mahisch geschickt hatte. Dieser näherte sich weiter seinem Schöpfer und sein blitzendes Kris kam drohend näher, die etwa 30 Zentimeter lange Klinge geformt wie eine züngelnde Flamme und der Ebenholzgriff mit dunklen, magisch aufgeladenen Schriftzügen versehen. „Lass mich in Frieden!“, schrie der Kanzler sein Gegenüber an, und kroch wimmernd hinter seinem Arbeitstisch. Mahisch reagierte nicht, wie er es nie tat, wenn jemand mit ihm interagierte, ausser es waren Befehle, doch in letzter Zeit reagierte er nicht einmal aus diese. Als sein Schatten drohend über den Tisch fiel, begann der Kanzler um Hilfe zu schreien, obwohl er wusste, dass keiner ihn hören würde. Das würde das Letzte sein, was jemals die Hallen des Zirkels mit Leben erfüllen würde und es war der Moment, in dem Mahisch ein Bewusstsein entwickelte.


Steckbrief

Name: Mahisch Lak'taramun (Betonung auf dem i)

Alter: 48

Rasse: Mensch/Avatar

Aussehen: schwarze Hose, Kapuze, Umhang und Kragen der seinen "Mund" (er besitzt ja keinen) bedeckt, dunkelgrauer Schuppenpanzer, sollte er seine Kapuze mal ablegen, so waren seine Haare hellgrau, seine Augen purpurn, seelenlos und schimmerten wie Kristalle

Waffen: Mahisch benutzt ein Kris um zu kämpfen. Es hat eine Klinge, die an eine züngelnde Flamme erinnerte und einen Ebenholzgriff, der mit magisch aufgeladenen Schriftzeichen versehen ist.

Fertigkeiten: Mahisch wurde geschaffen um Magier und magische Wesen zu jagen und ist daher immun gegen jegliche direkte Anwendung von Magie. Als Avatar kann Mahisch keinen Schmerz fühlen und da er einmal ein Elitesoldat gewesen war, sind seine Nahkampffertigkeiten ausgefeilt. Er besitzt ausserdem einen unglaublichen Erfahrungsschatz, wenn es um den Kampf mit Magieanwendern ging. Wenn er den Kragen nach unten zieht, entfesselt er seine mächtigste Waffe, die jegliche Magie aus dem Körper seines Ziels aussaugt und in ihm speichert.

Charakter: still, zielstrebig, manchmal melancholisch, hat erst seit kurzem einen eigenen Willen, lebt seinen einprogrammierten Tötungsdrang aus, wenn er ihn überkommt, wenn Mahisch spricht, dann klingt seine Stimme dumpf, weil er durch den Kragen sprechen muss.

Schwächen: Niemand weiss, wie viel Magie er in sich speichern kann und daher ist es möglich, dass Mahisch bei der Absorption einer grossen Menge Magie an seine Grenze stossen und in einer magischen Supernova explodieren könnte. Desweiteren fühlt er nichts, dadurch könnte sein Arm aufgeschlitzt werden und er würde es nicht merken. Mahisch ist sich dieses Handicaps bewusst und untersucht seinen Körper nach jedem Kampf gründlich nach Verletzungen, damit sein Körper nicht auf einmal kollabierte.
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Re: Kimors Charaktere

Beitrag #6 von Kimor » 27.12.2016 18:39

Name:
Kimor

Alter:
2145, sieht aber wie 23 aus

Rasse:
Werwolf

Grösse:
1.95 m

Aussehen:
Kimor sieht wie ein Landstreicher aus. Er trägt eine zerschlissene Hose aus groben Leinen, deren Farbe undefinierbar ist, weil unzählige Flecken und Flicken sie verunstalten. Einige Risse und das verfranste untere Ende, welches knapp oberhalb der Knöchel endete, zeugten vom ruppigen Umgang, den Kimor pflegt. Ein schäbiger, aber doch reissfester Ledergurt ist um seine Hüfte gewickelt, an welchem zwei Äxte baumeln, die man aber nicht sehen kann, solange er den Poncho anhat. Er trägt weder Schuhe noch Hemd, nur ein matschbrauner Poncho verdeckt seinen massigen Oberkörper. Abgenutzte Handschuhe, deren Finger abgerissen worden waren, rundeten die unansehnliche Erscheinung ab. Er ist zwar muskulös, doch auch ein wenig beleibt, hat also einen kleinen Bierbauch und ähnelt daher im Körperbau eher einem alternden Schmied, als einem verlumpten Bettler.
Kimors Haare würden bis zu seinen Schultern reichen, doch da er sie kaum aktiv pflegte, standen sie ihm wild in alle Richtungen zu berge, erinnerten an die aufgestellten Nackenhaare eines Wolfes und die Haarfarbe liegt zwischen dunkelbraun und schwarz. Er hat dunkelbraune Augen, wobei im linken Auge ein und im rechten Auge zwei kleine goldene Kleckser zu finden waren. Dichte Augenbrauen, eine feine, aber immerzu bebende Nase und ein ungezähmter Stoppelbart unterstreichen seine wilde Art. Zählt man alle diese Faktoren zusammen, so würde man ihn für dumm, zurückgeblieben oder stumpfsinnig halten, doch sein Mund ist voll, kann süffisant oder auch charmant lächeln und meistens blitzt ein gewisser Schalk in seinen Augen, der auf einen raffinierten Verstand schliessen lässt.

Fähigkeiten:
als Mensch;
- Kann jederzeit zu einem Werwolf werden
- verstärkter Geruchssinn
- gutes Gehör
- erhöhte Stärke
- unterdurchschnittliche Wendigkeit und Reflexe
- unglaublich Trinkfest
- erhöhte Ausdauer und Fähigkeit, Schmerz zu ignorieren

als Werwolf;
- Kann jederzeit zu einem Menschen werden
- meisterhafter Geruchssinn
- meisterhaftes Gehör
- überdurchschnittliche Stärke und Schnelligkeit (wenn mal in Fahrt)
- erhöhte Wendigkeit und Reflexe
- meisterhafte Ausdauer und Fähigkeit, Schmerz zu ignorieren
- kann mit hundeähnliche Wesen kommunizieren
- ohrenbetäubendes Geheul, welches bei Normalsterblichen zu Ohrenbluten führt

Waffen:
- Seine Klauen
- benutzt Umgebung als Wurfgeschosse (vorzugsweise Bäume)
- wenn seine Klauen nicht helfen, greift er zu zwei grossen, zweischneidigen und scharf geschliffenen Äxten, die beide aus edlem Stahl gefertigt wurden und die er gut versteckt unter seinem Poncho an seinem Gürtel befestigt hat.

Schwächen:
- Frauen
- wenn er mal anfängt zu trinken, kommt er nicht so schnell wieder davon los
- geweihtes Silber
- Magie

Charakter:
Als Mensch;
- Witzig/gesellig
- Ruppiger Charm
- Sarkastisch
- ein wenig derb
- scharfsinnig

als Werwolf:
Er behält alle Charakteristika, die er als Mensch auch hat, aber es kommen diese hinzu
- gierig
- streitlustig
- mörderisch
- eher triebgesteuert
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Beitrag #7 von Kimor » 27.12.2016 18:41

Zasalamel

Für diesen Char werd ich einfach einige Stellen aus seinem letzten Play zitieren:

Zasalamel kennt drei Formen: Mensch, Gesandter, Apokalyptischer Reiter

Geschichte:
„Der Botenengel hatte ihm nur erzählt, dass sich der Hof in der Nähe dieses Bauerndorfes befände und ein trostloser Ort war, wenn man ihn von aussen betrachtete. Sollte aber jemand die magische Barriere durchbrechen oder überwinden können, so würde dieser sich in einem pulsierenden Zentrum dämonischer Kulte befinden, die der Schöpfer gern unterbinden oder bekehren würde, denn sie vergötterten Tod und Verderben und hielten nichts vom Leben anderer. Zasalamel hatte diese Nachricht sehr beunruhigt und gleichzeitig zutiefst erstaunt, denn eigentlich wurden Gesandte nicht eingesetzt um Menschen zu bekehren oder Dämonen zu vernichten. Ersteres taten die Propheten und für letzteres waren die Vollstrecker und die Richter verantwortlich. Leider konnte er den Botenengel nicht fragen, da er wusste, dass dieser nur Nachrichten überbrachte und nichts mehr. Zasalamel hatte sich dann gleich auf den Weg gemacht, geleitet von himmlischen Signalen und göttlicher Eingebung […]“

"’Für euer Leiden und euren Glauben möchte ich euch eine Macht schenken, die ihr benötigen werdet […]’, sprach der Erzengel […] "Eure Aufgaben als Gesandter sind nun nichtig, denn ihr seid nun kein Gesandter mehr, doch denkt nicht, dass der Schöpfer sich von euch abwendet, er gibt euch nur mehr Spielraum, den ihr benötigen werdet um eure Aufgabe zu vollenden.", erklärte die Stimme gütig […] Der Erzengel legte seine Hand auf Zasalamels Kopf und dieser spürte, wie ihm das göttliche Licht entzogen wurde. […] ’Göttlicher Odem’, flüsterte der Erzengel und ein gold-weisser Rauch floss den Handrücken des Engels herunter und ergoss sich über den gebeugten Mann, der einst ein Gesandter gewesen war.“

„Er durchlebte die kritischen Phasen seines Lebens noch mal: der Verlust seiner Eltern durch Richter und Vollstrecker, die Offenbarung, dass er ein Gesandter werden würde und somit nicht mehr mit Sophie zusammen sein konnte, die Umwandlung seiner Geliebten in den Dämon der Zwiespalt, ihre Auslöschung vor seinen Augen, seine Begegnung mit Gin, ihr Biss, die Verwandlung, die Nacht mit Gin und zuletzt, das Kreuz, verkehrt herum und seine Folter.“

„Er hatte die Macht eines göttlichen Wesens besessen, war ein Mensch gewesen und dann zu einem willenlosen Werkzeug göttlicher Vernunft geworden. Diese drei Stadien hatten ihn viel Kraft gekostet, doch er noch immer war er sich nicht im Klaren, welches zu ihm passte, welches sein definitives Schicksal werden würde, denn er wollte die Willensfreiheit des Menschen benutzen, um sich dem Gebot Gottes zu entziehen, denn dafür hatte er es den Menschen gegeben.“

„Das Pferd, dessen Name Tam war, schien ihn zu mögen, obwohl er so selbstsüchtig mit einem seiner Artgenossen umgegangen war. Allmächtiger Schöpfer wieso schenkst du mir solche Güte, wollte Zasalamel wissen und dann näherte er sich dem Pferd, legte seine Hand auf dessen Flanke, spürte das Leben in ihm pulsieren und tätschelte den Rücken seines Pferdes. Ja, es war sein Pferd und nicht, weil es musste, sondern weil es sein Pferd sein wollte […]“

„Sie [Zasalamels Sense] flog durch die Luft, völlig alleine und mitten in der Luft wurde sie aufgefangen, von einer Hand aus purem Licht. Tränen traten in Zasalamels Augen, als seine Sense durch die Reihen der Erzengel wanderte, von allen ehrfürchtig weitergegeben wurde und sich zum Schluss auflöste in den Händen des letzten Erzengels. Er wischte sich die Tränen aus den Augen, denn es waren keine Tränen der Trauer, sondern Tränen der Freude, denn seine Sense würde nicht herumliegen und verrosten, nein, sie war nun ein Teil der Schöpfung.“

Aussehen als Gesandter:
„Seine gebräunte Haut war die Hitze gewohnt und seine goldfarbenen Augen durchstreiften die Gegend nach reinen Seelen, deren Gastfreundschaft er in Anspruch nehmen würde, natürlich nicht ohne ein Geschenk dafür dazulassen. Zasalamel war schon fast eine Ewigkeit im Dienste des Schöpfers unterwegs und hatte schon sehr viele Erfahrungen gesammelt und gute Taten vollbracht, die ihm Gott mit neuen Gaben und ewiger Jugend vergütet hatte. Äusserlich unterschied er sich kaum von einem normalen Reisenden, nur seine glänzend silberne Sense und das weisse Zeichen Gottes auf seinem nackten Rücken kennzeichneten ihn als Gesandten. Sein Kleidung, die auch eine Kapuze besass, war weiss, ohne Ärmel und reichte bis zu seinen Oberschenkeln, wo es eingeschnitten war, so dass daraus zwei Teile entstanden, die, wie Schürzen, vorne und hinten herunterhingen. An seiner Taille war mit einer goldenen, kleinen Kette das Oberteil zusammengezogen, so dass man seinen Oberkörper und somit seine Kraft schnell einschätzen konnte. Die Hosen waren in eine hellen grau gefärbt und gingen in sandbraune Stiefel über, die aus einem für Menschen undefinierbaren Material stammen. Zasalamel war stolz auf diese Stiefel, die er selbst aus geläuterten Dämonenflügeln geschneidert hatte, wobei er Engelshaar zum Zusammennähen verwendet und Engelsfedern als Futter benutzt hatte, was Gott selbst ihm erlaubt hatte.“

Fähigkeiten als Gesandter:
„Seine Sinne weiteten sich, sie begannen die Gegend zu erfühlen, ertasten, sich mit ihr zu verschmelzen und durch sie zu leben, denn Harmonie war ein Grundpfeiler von Zasalamels Macht. Er lebte in seinem Bett, er lebte in den Wänden seines Raumes und immer weiter erstreckte sich der Radius seiner Empfindung. Das Zimmer der Bäuerin und ihres Gemahls, das Zimmer der drei Kinder, die Küche, der Speiseraum, die Aussentür und dann, die Landschaft um das Häuschen herum. Wie ein tiefer Atemzug fühlte sich die Umgebung des Bauernhäuschens an und Zasalamel durchdrang das Gras, den Boden, spürte die Knospen neuer Pflanzen, wie in ihnen das Leben pulsierte […]“

„Während des Gebetes aktivierte Zasalamel die versteckten Symbole der Erzengel auf seiner Sense, die ihm Mut gaben und ihn hoffen liessen.“

„In der Küche füllte er ein wenig Wasser, welches er segnete, aus einem Trog in seinen Lederbeutel.“

„Mit bleischweren Händen zog er die Zeichen für Tod und Himmel nach und liess diese Lettern, mit ein wenig Hilfe von göttlicher Magie, in der Luft über ihm schweben. Ein heller Strahl zerriss die Wirklichkeit über Zasalamel und ein Wächterengel trat zu ihm. Zasalamel lächelte dem Engel zu und sprach ein Gebet, genauer gesagt das Gebet für Schutz und Rast. Schutz für sich selbst und Rast für all die Seelen, die in diesem Dorf ohne Führung waren, da der schwarze Hof jegliches Licht unterband. Mit dem Wächterengel an seiner Seite und dem Bild der Zeitlosen im Kopf betrat Zasalamel die Welt der Toten, den Übergang. […] Zasalamel, nun selbst eine rein spirituelle Erscheinung, gekleidet wie der berühmte Sensenmann, doch voller Wärme und Mitgefühl, sah sich interessiert um […]“

Aussehen und Fähigkeiten des Apokalyptischen Reiters:
„Der Körper des leblosen, ehemaligen Gesandten zuckte. Das Zeichen des Schöpfers erschien wieder auf seinem Rücken und begann schwach zu glühen, doch nicht golden oder weiss, wie man es annehmen würde, sondern rot. Dieses Rot verstärkte sich zunehmend und dann bildete sich ein Riss über dem Rücken der Leiche; ein schwarzer Riss, der das Zeichen Gottes vertikal trennte und aus dessen schwarzen Loch ein rotes Wesen schlüpfte, ähnlich wie ein Schmetterling aus einem Kokon. Das rote Wesen war genauso gross wie Zasalamel und es trug auch die gleichen Kleider, doch als sich dunkelrote Flügel aus dessen Körper entfalteten und es zum Himmel emporstieg, war klar, dass es nicht Zasalamel sein konnte. Wie ein leuchtend roter Stern brannte das Wesen über dem Dorf und als der Schein abklang, sah man, wenn man gute Augen besass, dass dieses Wesen selbst die Gesichtszüge Zasalamels besass und auch dessen Waffe. ’Ihr Dämonen dieses Ortes und der Umgebung!’, donnerte die Stimme des roten Zasalamels durch das Dorf. ’Ihr habt Schande und Sünde über diese Umgebung gebracht, die Chance auf Vergebung gefoltert und gekreuzigt und nun wird der Schöpfer die Konsequenzen ziehen!’, sprach die rote Instanz und alle Dämonen zuckten kurz zusammen, doch aus den Löchern quollen mehr Dämonen, sie wuselten über den gesamten Platz und die kreischende Stimme von Lavendra erhob sich gegen den roten Zasalamel: ’Du kannst uns nichts tun, roter Engel! Das ist unsere Heimat, unsere Brutstätte und nicht einmal der höchste Engel oder die gesamte Engelsschaar könnte uns hier vertreiben!’ ’Ich bin kein Engel!’, hallte es durch die Umgebung und die Stimme liess jeden Körper vibrieren. ’Ihr werdet gerichtet, die Strafe wird vollstreckt und dann wird dieser Ort gereinigt, im Namen des Schöpfers. Ihr werdet nichts dagegen tun können, denn ich bin kein Engel, ich bin ein apokalyptischer Reiter!’

Dieses letzte Wort wurde so laut ausgesprochen, dass einige der niederen Dämonen nur durch den Klang zugrunde gingen, in einer riesigen schwarzen Wolke zerbarsten und der rote apokalyptische Reiter hob eine seiner Hände. Aus dieser Hand strömten kleine rote Bänder, für jeden der Dämonen einen, welche sich rasend schnell auf das Dorf zu bewegten und jeden einzelnen Dämonen durchbohrten, seine Seele, oder den das, was davon übrig war, herausrissen und diese in die Luft hoben. […] Die Seelen stöhnten, sie klagten, wollten Gnade, doch der apokalyptische Reiter kannte keine Gnade, er war nur Werkzeug, nur gesteuerter Zweck, da um zu vergelten. Persönlichkeit brauchte er nicht, hätte ihn nur behindert, ihn empfänglich gemacht für das Betteln seiner Angeklagten und deswegen wusste er auch nicht, wieso es hier auch zwei gutes Wesen gab, hier in diesem Sumpf der Sünde, doch es war ihm auch egal, denn er würde danach auch über die Beiden richten müssen. Er hob die andere Hand, die welche die Sense trug, hob sie über seinen Kopf und wirbelte sie herum, worauf die Schneide zu glühen begann und sich so etwas wie ein weisser Kranz um die wirbelnde Sense bildete. […] als der weisse Kranz stark genug war, breitete er sich mit einem zischenden Geräusch über den gesamten Himmel aus und versengte die Seelen all dieser gefangenen Wesen zu Nichts. […]“


„ […] apokalyptische Reiter waren keine Wesen, sie waren Instanzen, so wie der Tod eine Instanz war. Man konnte Instanzen entfliehen, ihnen auch ausweichen, doch töten, nein und man konnte sie auch nicht sonst irgendwie loswerden. Der einzige, der über diesen Instanzen lag, war der Schöpfer selbst und nur der kleine Seelenstein, die komprimierte Essenz des ehemaligen Zasalamel hatte ihn verwundbar gemacht, ihm alles gezeigt, alles was er erlebt hatte, alles was für diesen alten Teil wichtig war und natürlich den freien Willen. Ein apokalyptischer Reiter war nur ein Werkzeug, ohne Wille, ohne Gefühle und somit ohne Gnade, Erbarmen und unbestechlich. […] ein Reiter richtete alles und jeden, deswegen wurden auch die Gesandten geschickt, um die Guten Seelen vor diesem Gericht zu bewahren.“

Aussehen als Mensch:

„Er kleidete sich eilig an und nahm ein wenig geknickt davon Notiz, dass seine [Gesandten-] Kleidung nun nicht mehr weiss war, sondern grau und das Symbol verschwunden. Er packte seine Sense, welche wenigstens noch die Zeichen der Erzengel aufwies, und verliess das Bauernhaus.“

Fähigkeiten als Mensch:
„ […] der Seelenstein in seine Hand, welcher zweifarbig war, die eine Seite golden, wie der Odem, die andere Seite rot, wie der apokalyptische Reiter. Er hatte also immer noch die Wahl.“

„Mit fest entschlossenem Blick nahm er den Stein und legte ihn so an seine Stirn, dass die Rote Seite nach unten zeigte, zwischen seien Augen. Das rote Schimmern wuchs aus seiner Stirn und begann seinen gesamten Körper zu befallen, ihn zu verschlingen und mit einem erleichternden Seufzen sprengte der apokalyptische Reiter die Fesseln des einfachen Menschen.“

„Er holte schnell den Stein, welchen er immer bei sich trug und der jetzt in ein strahlendes Gold getaucht war, aus seiner Tasche, legte ihn an seine Stirn, spürte die göttlichen Kräfte eines Gesandten und mit einer kleinen Berührung liess er die Milch warm werden und gab dann Honig hinzu. Er beschloss daraufhin den Stein auf seiner Stirn zu lassen und gab sich selbst […] weiss transparente Flügel, die sanft schimmerten.“


Charakter:
„[…]’Zeitlose’, hallte seine Stimme, die nicht mehr die seine war, sondern pure Macht darstellte, göttliche Macht, ‚bilde dir nicht ein, dass ein Gesandter ein Spielzeug sei, ein kleines Hindernis oder ein Schwächling! Du sagst du kommst in Frieden, doch dein Hunger ist gross und dein Verlangen noch grösser und du bist zwar stark, doch wie lange kannst du diesen Begierden standhalten?! Also sei gewarnt, Zasalamel lässt keine Unschuldigen Leiden, noch die Schuldigen, denn alleine Gott hat zu bestimmen, wer fällt und wer bleibt!’“

„’Es war meine [Zasalamels] Aufgabe als Gesandter jedes Lebewesen zu beschützen und ich möchte diese Aufgabe auch als normaler Mensch nicht aufgeben, denn verborgenes Wissen in der Heilkunst ist ein Verbrechen an denen, welchen man helfen könnte.’“

„[…] denn er [Zasalamel] war kein guter Schauspieler, denn alles, was er bisher getan hatte, war aus voller Überzeugung gewesen, aus tiefstem Herzen und deswegen verstand er die Wege der List und des Truges nur wenig.“

„[…] doch der Schöpfer lenkte alles in die Richtigen Bahnen und somit auch sein Schicksal, dachte sich Zasalamel.“

„[…] es darf nicht sein, flüsterte er [Zasalamel] ihr zu, obwohl sie ihm gesagt hatte, das es nur zur Tarnung diente. Tarnung hin oder her, es war falsch und das wusste er, doch sein Körper verlangte schon zu lange nach einer Frau und nun, da er kein göttliches Wesen mehr war, dass seine physische Hülle völlig unter Kontrolle hatte, befand sich Zasalamel in einem Dilemma. […] doch war es für ihn abscheulich eine Frau nur zu benutzen, selbst wenn es für ein höheres Ziel war.“

Gesinnung:

Tendiert zur Seite des Lichts
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Re: Kimors Charaktere

Beitrag #8 von Kimor » 27.12.2016 18:50

Name: Gardren
Rasse: Mensch
Alter: 156

Aussehen:
Gardren trägt eine schwere, sandfarbene Robe, die seinen alten, von der Zeit gezeichneten Körper versteckt. Er hat schulterlanges, dunkelgraues Haar, buschige Augenbrauen und die Farbe seiner Augen ist silber-grau. Meistens ist sein Blick stechend scharf und man kann leicht seine überhaus hohe Intelligenz und Weisheit darin sehen. Unter Gardrens Hakennase wächst ein buschiger Bart in der gleichen Farbe wie seine Haare, der beinahe seinen ganzen Mund bedeckt. Meist läuft er gebeugt, als würde er die Last der Welt auf seinem Rücken tragen, doch wenn es ernst wird, kann er kerzengerade dastehen und dann wirkt er mächtig und eindrücklich. An seinem Ledergürtel hängen einige kleine Beutel und Phiolen, in denen er viele verschiedene Kräuter oder Mixturen bei sich trägt. Zusätzlich benötigt Gardren einen Knotenstock, um zu gehen, der aus edlem Kirschbaumholz gefertigt ist. Der Kopf des Stockes ist so geschnitzt, dass er wie eine Kugel, die von einer Vogelklaue gehalten wird, aussieht.

Fähigkeiten:
Beherrscht alle Arten der Magie und unglaubliches Wissen über magische Dinge. Da er aber sein Magiestudium abbrach und seine Macht und sein Wissen aus einem Pakt mit einem Avatar der Magie zieht, muss Gardren seine Hände benutzen, um zu zaubern. Er kann also nicht durch Gedanken oder Blicke Magie anwenden. Ausserdem weiss er viel über Kräuter, Mixturen und Alchemie.
Waffen: Keine, ausser seine Magie.

Schwächen:
Gardren ist physisch überhaupt nicht belastbar. Durch sein hohes Alter fällt ihm vieles Schwer, so sind Treppen schon ein grosses Hindernis für den alten Mann. Ausserdem wurde bei seinem Pakt ein Antiwesen geschaffen, welches auf der Jagd nach ihm ist. Sind seine Hände gebunden, kann Gardren keine grossartige Magie mehr einsetzen, sondern müsste sich zuerst mühsam aus seinen Fesseln befreien.

Charakter:
zurückhaltend, auf der Suche nach mehr Wissen, grossväterlich, müde, gelassen, ruhig, seiner Macht bewusst, exzentrisch

Gesinnung:
Gardren neigt auf der Seite der Guten zu stehen, doch durch seine Erfahrungen weiss er, dass man niemals absolut von Gut und Böse sprechen darf, sondern beides eine Betrachtungsweise der gleichen Welt ist.

Geschichte:
In seiner frühen Studienzeit an einer Akademie für Magier bemerkte Gardren, dass seine Fortschritte unter dem Durchschnitt lagen, obwohl man ihm immer versicherte, er besässe grosses Potential. Als er von einem dubiosen Händler ein seltsames Schriftstück erwarb, dass ihm grosse Macht versprach, brach Gardren sein Studium ab und besorgte sich alle Ingredienzien für dieses Ritual. Er bezahlte sogar einen zwölfjährigen Bettlerjungen um ihm zu assistieren und als er es schaffte einen Avatar der Magie zu beschwören, verlangte er von diesem, dass er sein ganzes Potential freisetzte, damit er ein grosser Magier werden könne. Der Avatar nickte und erklärte ihm darauf, dass bei diesem Prozess all die Eigenschaften, die bei der Freisetzung des Potentials im Weg seien, ein neues Gefäss brauchen würden. Gardren nickte dabei ohne wirklich zu begreifen, was geschehen würde und als der Avatar dann mit dem Ritual begann, merkte der angehende Magier viel zu spät, wie die Zeit um ihn herum immer schneller verging, während sein Kopf mit Wissen, Macht und Weisheit gefüllt wurde. Er alterte während diesem Prozess und zwar nicht nur sein Körper, sondern auch sein Geist, gleichzeitig diente der zwölfjährige Bettlerjunge als Gefäss für die überflüssigen Eigenschaften, er wurde zu Gardrens Antiwesen. Dem Jungen wuchsen spektakuläre Muskeln, sein Körper nahm kriegerische Formen an und er bekam all das Wissen über den Kampf und den Krieg eingetrichtert, sowie den grössten teil Leidenschaft, Hass, Brutalität und Jugend. Als das Ritual vollendet war, waren 130 Jahre vergangen, Gardren musste erschrocken feststellen, dass er nun ein alter Mann war, doch noch schlimmer war, dass der ehemals zwölfjährige Junge ihn kampfbereit und voller Hass anstarrte. Gardren schaffte es, seinem Antiwesen zu entkommen, doch dafür hatte er sein Heim in die Luft sprengen müssen und war knapp mit dem Leben davongekommen. Seither befindet er sich auf der Flucht und der Suche nach einem Weg, seinen Fluch loszuwerden.
Zuletzt geändert von Kimor am 27.12.2016 19:36, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kimors Charaktere

Beitrag #9 von Kimor » 27.12.2016 18:52

Junik

Name:
Junik (Betonung auf dem i ), nennt sich selbst „Mong“

Rasse:
Mensch, Bio-Diversität

Alter:
21

Fähigkeiten:
Junik kann sozusagen morphen und zwar seinen gesamten Körper. Ausserdem ist er ein Gestaltwandler. Er kann seine Hände z.B in riesige Schwertklingen verwandeln, Stacheln aus seinem Rücken wachsen lassen, seine Finger in Dietriche verwandeln, seinen Körper in eine Ganzkörperplattenpanzerrüstung hüllen, seine Menschenfäuste zu rammbockähnliche Handschuhe oder gewaltigen Streitkolben ausbilden, seinen Augen Infrarotsicht verleihen und, und, und. (ich lass mir noch hunderte versch. Sachen einfallen XD) Durch seine ziemlich unstetige Vergangenheit, er wurde von einer Gilde zur nächsten weitergereicht, um sein volles Potential auszuschöpfen, kennt Junik diverse Vorgehensweisen. Er kann vorstürmen wie ein Krieger, lautlos agieren wie ein Assassine oder von Schatten zu Schatten huschen wie ein Dieb. Einzig der Fernkampf und die Magie liegen ihm nicht, er hat aber von beiden ein solides Grundwissen. Eine weitere Fähigkeit ist das absorbieren von Menschen um deren Gestalt anzunehmen, er kopiert exakt das Aussehen, tötet dabei aber seine Kopievorlage. Juniks maximale Geschwindigkeit liegt bei etwa 220 km/h, er könnte theoretisch über ein kleines Haus springen und ist unheimlich stark, da sich die Stärke aller absorbierten Personen in ihm addiert.

Aussehen:
Junik trägt keine Kleidung im eigentlichen Sinne. Er gestaltet sie durch seine ziemlich einzigartigen Fähigkeiten selbst, läuft jedoch meistens mit dunkelblauen Hosen herum, die aus einer Leinen/Leder-Verbindung zu bestehen scheinen. Sein Oberkörper wird durch ein weisses, t-förmiges Leinengewand bedeckt, über dem er eine schwarze Weste trägt. Seine Augen sind meistens tannennadelngrün mit einigen silbergrauen Flecken darin, sein Gesicht sieht durchschnittlich aus, denn es formt sich aus allen jemals absorbierten Gesichtern, er trägt aber meistens einen Dreitagebart. Er hat oft kurzes Haar, das die Farbe von Baumrinde hat und wie die Stacheln von einem Igel von seinem Kopf abstehen. Seine Statur ist sportlich, aber nicht besonders muskulös oder athletisch, wobei er sich jederzeit eine solche aneignen könnte.

Waffen:
Siehe Fähigkeiten.

Charakter:
- offen
- warmherzig
- humorvoll
- spitzbübisch
- knüpft gerne Freundschaften
- hilfsbereit
- edelmütig
- berechnend
- eiskalt, wenn’s drauf ankommt
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Greise glauben alles, Männer bezweifeln alles, Junge wissen alles.
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Re: Kimors Charaktere

Beitrag #10 von Kimor » 27.12.2016 18:54

Name:
Tonitror

Rasse:
Elementarwesen (menschliche Form)

Aussehen:
bleiche Haut; dunkelgraue Haare mit silbrigen Strähnen darin, sehen aus, als wären sie nach hinten gekämmt; dünne Augenbrauen, gleiche Farbe wie Haare; strahlend Blaue Augen; gerade, aristokratische Nase; schmales Gesicht; dünne Lippen und einen Mund, der dazu gemacht wurde, höhnisch und grausam zu grinsen; schlanke Körperstatur, jedoch nicht muskulös; Oberkörper nicht bekleidet, trägt jedoch zwei Goldketten um den Hals, eine kurze, kettenartige und eine lange mit einem Medaillon, welches mit einigen, kleinen Rubinen geschmückt ist; seine feingliedrigen Finger ziert weiterer Goldschmuck in Form von diamantbesetzten Ringen; auf der Höhe seines Bizeps schlingen sich zwei Reifen um seinen Arm, wobei einer die Form eines sich windenden Drachens hat; trägt weite, weisse Hosen mit Golddraht verziert, dazu eine dunkelrotes Stoffband, wie ein Gürtel um seine Hüfte geschlungen mit einer goldenen Brosche als Gürtelschnalle; keine Schuhe

Waffen:
Stab aus purem Gold, etwa schulterhoch, geht am Ende in einen eleganten Kreis über, der durch fünf goldene Ringe geht, die bei fast jeder Bewegung klimpern, in der Mitte des Kreises schwebt eine faustgrosse, goldene Kugel. Der Stab trägt unzählige Verzierungen und ist eigentlich mehr Prunk als Waffe.

Fähigkeiten:
Tonitror ist die Inkarnation von Blitz und Donner. Er besteht vollständig aus Elektrizität und kann diese nach belieben manipulieren. So kann er Blitze schleudern, sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegen, einen Knall verursachen, der die meisten Wesen taub werden lässt oder in den Himmel fahren, um einen Gewittersturm zu verursachen. Wird er selbst getroffen, springen Funken von seinem Körper über und versetzen dem Angreifer automatisch einen Stromstoss, sofern die Waffe Elektrizität leitet. Ausserdem ist es ihm möglich, jedes Lebewesen anhand der schwachen Elektroimpulse seiner Nervenbahnen aufzuspüren und diese durch leichte Impulse zu beeinflussen. Er braucht weder Nahrung noch Flüssigkeit, doch er isst und trinkt trotzdem gerne.

Charakter:
von sich selbst überzeugt
grausam
eitel
auf den eigenen Vorteil aus
hält andere für minderwertig
hält sich für einen Gott und will dementsprechend angebetet werden
Spötter

Geschichte:
Tonitror wurde als Inkarnation von Blitz und Donner in einem Krieg zwischen zwei Magiern geschaffen und war als einfacher Soldat gedacht, doch seit seiner Erschaffung fühlte er sich unterfordert und zu Höherem berufen. Gegen Ende des Krieges stellten die beiden streitenden Magier mit Entsetzen fest, dass Tonitror viel zu mächtig geworden war, verbündeten sich gegen ihn und versuchten ihn zu vernichten, doch er vernichtete sie in einem gewaltigen Gewittersturm. Da er seine Schöpfer getötet hatte, kürte er sich selbst zum Gott des Himmels und seither wandert er durch die Welt und sucht einen Ort, der seiner würdig ist, um sich dort einen Tempel errichten zu lassen.
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