NeoEden - Being Human

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Kimor
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Re: NeoEden - Being Human

Beitrag #11 von Kimor » 14.01.2017 21:20

Er spürte, wie ihm Maries ruhige, schüchterne Art , die ganz anders war das verrückte Voodoo Geschwafel der Hexe unter die Haut kroch und dabei eine Gefühlsregung auslöste, die ihm Angst machte, weil sie ihn schwächen konnte. Bloodmask drehte den Kopf zur Seite, damit er ihr gerötetes Gesicht nicht sehen musste, dass so verdammt süss war, lehnte sich wieder zurück, um ihrer Nähe zu entkommen und liess seine Maske sanft gegen das Glas des Wagens schlagen und schloss die Augen. „Das darf nicht geschehen“, sagte er sich innerlich, „du kannst dich nicht auf ein hübsches Gesicht und schüchterne Worte einlassen, sie wird dich vernichten!“ Er schaltete das Mikrofon stumm, damit man ihn nicht hören konnte, dann wies er die K.I an, vom Cloud- auf das Silver-Profil zu wechseln, weil er sich ablenken, aber auch erinnern wollte. Das seidige „Ich hab dich vermisst Sugar“ liess ihn frösteln und verbannte alle Gedanken an weiche Haut, warme Berührungen und errötete Wangen. „Silver, melde mich und Schizopüppchen hier bei Shawn an, sag ihm, wir werden in kurzer Zeit vorbeischaun“, befahl er, dann, wieder gefasst, aktivierte er das Mikro und wandte sich an Marie. „Solange du mir keinen Grund gibst, werd ich dich auch nich flachlegen“, wieder deutete die Geste einen Witz an, bevor er nachdenklich weiterfuhr, „Wenn du nicht schiessen kann, wäre es ein Fehler, dir ne Knarre zu geben, am Schluss jagst du mir noch aus Versehen ne verfickte Kugel in den Rücken.“ Er lachte ironisch, weil er wusste, dass dies sehr unwahrscheinlich war, dann legte er ihr eine Hand aufs Knie und beugte sich wieder vor, wobei er sich in Gedanken erklärte, dass es nur ein Spiel war, ein Weg Vertrauen aufzubauen, bevor er ihr zuraunte, dass es ihm nichts ausmachen würde, sie weiterhin nur in Mantel und Unterwäsche zu sehen. Wieder die Geste des Lächelns, aber ein kleiner Teil von ihm wusste, dass er sich bei Marie nur selbst belog. Ihre schüchterne Art war so anders, als alles, was er bisher erlebt hatte und doch wusste er, dass noch mehr darunter lag. Ihre Anziehungskraft lag nicht nur darin, dass sie so anders war als Silver, die ihn gemocht hatte, weil er Drogen vertickte und Geld besass, sie lag darin, dass sie es mit seiner Verrücktheit aufnehmen konnte, ihn sogar darin übertraf. Es machte sie interessant, unberechenbar und gleichzeitig gefährlich, die perfekte Mischung für einen Typen, der sich in einer Maske in halsbrecherische Kämpfe mit Verbrechern stürzte und dabei vorsätzlich auf die Unterstützung eines Kampfroboters verzichtete.

Irgendwie schafften sie es gemeinsam und ohne viel Worte zu verlieren die restliche Fahrt zu verbringen und erreichten, so unauffällig wie es ging, einen Appartementkomplex, dessen Atrium auch schon bessere Tage gesehen hatte. Einige der Wände waren getagged und Silver machte auf erhöhten Datenverkehr in der Gegend aufmerksam, was normalerweise bedeutete, dass sie beobachtet wurden. Der Maskierte führte seine Begleiterin zu einer Nische, wo eine unauffällige graue Tür in einen ebenso schlichten Gang führte, der aber von einem so sauberen Weiss war, dass es in den Augen schmerzte. „Purity hat unsere Ankunft bestätigt, aber darauf hingewiesen, dass kurzfristige Termine nicht zur Regel werden sollten“, meldete sich Silvers rauchige Stimme und Bloodmask atmete tief durch, während er vor die Stahltüre stand, die zu Shawns Werkstatt führte und bereitete sich darauf vor, durch die Dekontaminationskammer geschleust zu werden. „Denk daran, Süsse, kein Mojo und keine Tricks ab hier“, raunte er seiner Begleiterin zu und hoffte inständig, dass sie sich daran hielt. Eine kleine Vertiefung in der Decke wurde sichtbar, als ein Paneel zur Seite glitt und einen weissen Lautsprecher enthüllte, der die Besucher aufforderte, in der nächsten Kammer alle ihre Waffen in einen Spind zu legen, der zu ihrer Rechten erscheinen wurde und sie darauf hinwies, dass die Dekontamination einige Minuten in Anspruch nehmen würde. Der junge Mann in der Maske schnaubte nur und schüttelte verständnislos den Kopf, aber da er das Prozedere kannte, griff er nach seinen Pistolen und dem Schlagstock, damit er sie in den Spind legen konnte. Shawn Vargas zu besuchen machte Bloodmask entweder wütend oder belustigte ihn ungemein, je nach dem, wie herablassend der Coder war, doch er verdankte ihm Silver und Cloud, daher konnte er es sich nicht mit ihm verscherzen, selbst er einige Male kurz davor gestanden hatte, den arroganten Bastard zu erwürgen. Die Dekontamination dauerte einige Minuten in denen Bloodmask Marie eine Hand auf die Schulter legen würde, um sie zu beruhigen und sie davon abzuhalten, etwas Dummes zu tun, obwohl er ihr überraschenderweise mehr Vertrauen entgegen brachte, als er sich selbst eingestehen würde. Er hatte seine Waffen schon in den dafür vorgesehenen Behälter gelegt und da Marie keine trug, brauchte sie nichts abzulegen. Die Luft in der Kammer roch nach Desinfektionsmittel und Silver registrierten allerlei chemische Komponenten, die zur Abtötung von Bakterien und Keimen entwickelt wurden, doch zu seinem Erstaunen wies sie ihn zusätzlich darauf hin, dass die seltsame Substanz, die Tashka ausstiess, ebenso drastisch zurückgegangen war, so dass die Filter ihre Leistung herunterfuhren. Neugierig versuchte der Maskierte zu erkennen, ob dieser Rückgang irgendwie im Verhalten seines Gegenüber ersichtlich war, aber selbst wenn, konnte er es nicht erkennen, weswegen er nur leicht den Kopf schüttelte und darauf wartete, dass das rote Symbol über der Eingangstür zu Shawns Werkstatt auf Grün wechselte, damit er dem Mistkerl endlich begegnen würde, aber seine Erwartung wurde enttäuscht. Shawns Stimme kam aus den Wänden und klärte ihn nur wenige Sekunden später auf: „Ah, der Maskenmann. Meine Sensoren messen eine beunruhigende Dichte an nicht klassifizierbaren Stoffen um deine Begleiterin herum. Du kennst meine Regeln, Bloodmask, keine Keime oder Bakterien in meiner Werkstatt. Ich fürchte, ich muss dich bitten, sie entweder draussen stehen zu lassen oder zu gehen.“ Der Angesprochene zeigte den Wänden seinen Mittelfinger, bevor er zu einer Erwiderung ansetzte: „Fick dich Shawn! Ich weiss, wie sehr du auf Cash stehst und das Zeug wird von Tausenden mit ihren abgefickten 'Keimschleudern', die du sie nennst, angefasst, also sei kein scheiss Heuchler un lass uns rein!“ Es vergingen einige Augenblicke, bevor ein kaum hörbares Surren erklang und zwei Miniguns aus der Decke hinunter sanken, welche beide Insassen der Dekontaminationskammer ins Visier nahmen. Ein heisser Stick bohrte sich in Bloodmasks Hirn, als Jay die Gefahrenanalyse übermittelt bekam und sich für eine sofortige Intervention bereit machte, doch noch deutete Silver die starren Läufe nicht als tödlich, doch der Roboter würde eintreffen, sobald die Waffen ansetzten, ihre ersten Kugeln zu verschiessen. Der junge Mann zwang sich, gelassen zu bleiben und atmete zweimal tief ein und aus, bevor er die Hände in friedlicher Absicht erhob und sich zerknirscht für seinen mangelnden Respekt entschuldigte. Es blieb still, doch dann verschwanden die Miniguns wieder in der Decke und Shawns Stimme erklang erneut, dieses mal in einem belehrenden Tonfall, als wären seine Besucher kleiner Kinder, die gerade einen Klaps auf den Hintern bekommen hatten. „Nun, da alle vernünftig geworden sind, können wir ja einen Kompromiss finden. Ich werde deine Freundin nur in meine Werkstatt lassen, wenn sie eine ABC-Schutzausrüstung anlegt, die mich vor ihren 'Ausdünstungen' bewahrt und ihr werdet noch eine Dekontamination über euch ergehen lassen. Andernfalls werde ich euch noch einmal höflichst bitten, zu gehen, bevor meine Putzkolonne sich mit euren Gedärmen befassen muss.“ Der Maskierte sah seine Begleiterin an, dann legte er entschuldigend den Kopf schief und liess ein fragendes „pretty please“ erklingen, bevor er dem Coder mitteilte, er solle den beschissenen Anzug rein schicken. Eine Klappe neben der Tür zur Werkstatt öffnete sich mit einem Zischen und enthüllte ein klobiges graubraunes Etwas, mit Schläuchen und aus fünf Teilen bestehend, die man, soweit Bloodmask erahnen konnte, ineinander einrasten konnte. Er bot Marie seine Hilfe beim Anziehen an, wobei er mit behutsamer Vorsicht vorgehen und versuchen würde, nicht ihre unverhüllte Gestalt anzustarren, sollte sie ohne Mantel in den Schutzanzug steigen wollen. Ärger stieg ihn ihm auf, dass sie dieses Prozedere über sich ergehen lassen musste, aber dies war Shawns Reich und solange er die Miniguns besass, würde der Maskierte nicht unnötig ihre Leben riskieren, um dem Arschloch die Fresse zu polieren. Als Marie den Anzug versiegelt hatte, wurde der Raum erneut mit antibakteriellen Chemikalien geflutet, worauf sich dann endlich die Tür zur Werkstatt öffnete und Bloodmask energisch über die Schwelle trat, wobei er laut fluchte, aber sein Mikrofon auf stumm geschaltet hatte. Die Werkstatt war etwa zehn Meter lang und sechs Meter breit und komplett in weiss gehalten, so dass einem der Raum grösser vorkam und vor allem die verchromten Werkzeuge und Werkbänke stark ins Auge fielen. An der Decke befanden sich Abzugsrohre und an den Wänden sah man überall Schränke und Regale, die mit seltsamen Symbolen versehen waren, die einen Code ergaben, den wahrscheinlich nur Shawn und seine K.I Purity lesen konnten. Der Mann selbst war eine schlanke Erscheinung von etwa 1.90, in einem weissen Mantel, der Unmengen an Taschen unterbrachte, und ebenfalls weissen Leinenhosen, die in weissen Slippern endeten, welche kaum ein Geräusch verursachten. Er trug seine blonden Haare in einem Manbun und seine schmale Brille sass auf einer gebrochenen, breiten Nase und erlaubte den dunkelgrauen Augen auf jede Distanz kühl zu wirken. Mit einem Stirnrunzeln drehte er sich zu seinen Gästen herum, wobei Bloodmask einen kurzen Blick auf einen Mikrochip werfen konnte, bevor Shawn die gesamte Arbeitsplatte in der Werkbank versenkte und ein Paneel sich darüber schob. „Dein rüdes Verhalten wird dich irgendwann dein Leben kosten, Bloodmask“, bemerkte er vorwurfsvoll, wobei er den Namen des Maskierten mit einem sarkastischen Unterton versah und die rote Gesichtsplatte anstarrte, also könnten seine Augen mit genügend Intensität das Gesicht dahinter ergründen. „Dito, Shawny-Boy“, erklang es von der Maske und der Mann in Weiss zuckte kurz empört mit der Oberlippe, bevor er sich fasste und seinen Gast kurz angebunden fragte, was er wolle. „Weisstu Shawny-Boy“, antwortete der junge Man, wobei er langsam über die Kante eines Regals strich, weil er wusste, dass der Coder es hasste, wenn seine Sachen angefasst wurden, „für einen Typen, der im Dienstleistungssektor tätig ist, bist du manchmal ein richtiges Arschloch. Wo sind die Drinks und die Mädels, die mich unterhalten sollen?“ Aus einer seltsamen Laune heraus wollte Bloodmask Shawn ärgern, vielleicht, weil er ihn in der Kammer schlecht hatte dastehen lassen, vielleicht, weil Shawns penible Ordnung ihm auf den Sack ging, was es auch wahr, es liess seine Hände und Finger über all die Werkbänke und Wände wandern. Shawns Blick wurde finster, dann schnippte er kurz und zwei Gewehrläufe senkten sich aus der Decke, die beide jeweils einen der Besucher ins Visier nahmen. Die Gefahrenanalyse schnellte auf akute Gefahr und liess Bloodmask unwillkürlich zusammenzucken, während er den Mann in weiss fixierte. „Wenn dir der Sinn nach Prostituierten oder alkoholhaltigen Getränken steht, dann suche bitte eines der Etablissements auf, die diese Dinge anbieten und verschone mich mit deinen Spielchen, Bloodmask. Der einzige Grund, warum du noch nicht erschossen wurdest, ist, dass mit ein mögliches Geschäft dabei durch die Finger geht und ich die Werkstatt säubern müsste.“ Der Maskierte hob beschwichtigend die Hände, bevor er nach seinem Rucksack griff und das Geld auf einem der weissen Oberflächen ausleerte, wo es zusammen mit Krümeln, Fusseln und Dreck die Unterlage beschmutzte. „Ich brauche eine Software zur Ent- und Verschlüsselung von Daten, möglicherweise vom Militär oder ähnlich tight unter Verschluss, dazu einen Breaker, einen wirklich schnellen, und meine K.I soll eine Hintertür für remote access installieren können, die nicht auffindbar ist“, zählte er auf, dann sah er kurz Marie in dem Schutzanzug an, bevor er hinzufügte: „Und gib meiner hübschen Begleiterin einer deiner Zwitschervögel, ja?“ Der Coder hob fragen eine Augenbraue, während er Maries Gesicht studierte, die hinter dem durchsichtigen Plexiglas zu sehen war, doch ohne weitere Worte zog er ein Paar Latexhandschuhe über, mit denen er dann das Geld abzählte. „Damit kannst du die nur zwei der drei Dinge leisten, die du willst.“ Er sortierte die Scheine, wobei man an seinem Gesichtsausdruck sah, wie sehr er dies verabscheute , bevor er zu einem der Regale weiter nach hinten ging, um die Objekte zu besorgen, nach denen sein Kunde gefragt hatte. „Kein Backdooren für Cloud also“, seufzte Bloodmask übertrieben theatralisch, dann drehte er sich zu Marie um und deutete ein Lächeln an. Der Coder kam mit einem Breaker zurück, einem länglichen Zylinder, der wie ein Schweizer Taschenmesser alle möglichen Zugriffsarten und Steckplätze ausfahren konnte, dazu legte er einen Code, den Silver oder Cloud nutzen konnten, um auf Shawns Server die Software herunterzuladen plus eine etwa faustgrosse Drohne in lila, die an einen Spatz erinnerte, wobei die Flügel aus dem Körper ausgefahren wurden und aus kleinen Rotoren bestanden. „Der Vogel muss noch auf sie fixiert werden, aber danach wird er ihr überall hin folgen“, erklärte Shawn, wobei er Bloodmask irritiert ansah, dann schüttelte er leicht den Kopf und erinnerte seinen Kunden daran, dass der Vogel ein Sicherheitsrisiko war. Dieser zuckte nur mit den Achseln und legte die Gegenstände in seinen Rucksack, bevor er sich mit einem lautstarken „Lass die Keime dich nicht fressen, Shawny-Boy“ verabschiedete, wobei er nur ein Stirnrunzeln erntete, bevor sich die Eingangstür zur Werkstatt mit einem Zischen schloss. Die Klappe an der Seite der Dekontaminationskammer öffnete sich wieder und Puritys melodiöse Stimme forderte sie auch, den Schutzanzug darin zu verstauen, bevor sie die Kammer verliessen und bitte nicht ihre Waffen zu vergessen. Ausserdem wünschte sie ihnen einen angenehmen Tag. Bloodmask liess nur ein amüsiertes Schnauben erklingen, während er seine Pistolen verstaute und Marie seine Hilfe beim Ablegen des klobigen Anzugs anbot. „Den Vogel werd ich auf dich fixieren, sobald wir in meiner Absteige sind. Dort kannst du dir auch npaar der Kleider meiner Vermieterin durchsehen, die dir bestimmt stehen werden.“, erklärte er ihr und wartete ihre Antwort ab, die zustimmend ausfiel.

Mit einem Ü-Zug fuhren sie nach Stargaze Valley, wobei Bloodmask sich bewusst war, dass seine Aufmachung ihm mehr Aufmerksamkeit einbrachte, als er vertragen konnte, aber er zog die Kapuze tiefer hinunter und hoffte auf das Beste, aber auch darauf, dass Maries Aufzug mehr Blicke auf sich zog, als sein eigener. Auf dem Weg zu seiner Wohnung liess er sich von Silver Routen anzeigen, die am wenigsten benutzt wurden, um zu vermeiden, dass jemand die Polizei einschaltete, was aber dazu führte, dass sie mehr als doppelt so lange für die Strecke brauchten, als wenn er unmaskiert gewesen wäre. Dazu kam noch, dass sie bei der Wohnungstür geschlagene zwanzig Minuten hinter Büschen ausharren mussten, bevor die Luft rein war, um ungesehen in das Apparement zu schleichen, wo Bloodmask seinen Rucksack auf das Bett warf und seinen Nacken knacken liess. „Home sweet home“, sagte er seufzend, bevor er ins Bad verschwand und von dort aus Marie zurief, sie könne es sich gemütlich machen und vielleicht schon mal die Kleiderschränke durchgehen. Im Badezimmer legte er die Maske ab, spritzte sich Wasser ins Gesicht und sah sein Spiegelbild an, dass müde den Blick erwiderte. Er dachte über den nächsten Schritt nach, nämlich da raus zu gehen und sich der Hexe ohne Maske zu präsentieren, aber er verspürte eine seltsame Enge in der Brust, wenn er daran dachte, was sie sehen würde. Er wusch sich sein Gesicht und kramte nach einem Kamm, damit er seine Haare in Ordnung bringen konnte. Dann, als er einen fand, fragte er sich, wieso er so einen Aufwand betrieb, wenn sie ihm doch gar nichts bedeutete, also schmiss er den Kamm ins Waschbecken und strich sich die Haare mit den Fingern zurück. Er überlegte, ob er sich die Zähne putzen sollte, dann runzelte er die Stirn über diesen Gedanken und strich sich nervös durchs Haar, dass nun wieder unordentlich von seinem Kopf ab stand. Ein wütendes „Fuck“ machte seiner Frustration Luft, bevor er doch den Kamm ergriff und sein Haar zurecht machte. Er betrachtete sich nochmal kritisch im Spiegel, dann schüttelte er den Kopf und streckte sich die Zunge raus. „Du bis ein Idiot, Ty. Sie ist nur eine Irre aus Cyberport, deine Drogendealerin, sie steht sogar auf der verfickten Abschussliste!“, erklärte er sich selbst, doch sein Herz schlug schneller und er zögerte noch immer, das Badezimmer zu verlassen. Tyler hatte Dates gehabt, nachdem er in NeoEden eingetroffen war, aber sie hatten nur zu schnellem Sex geführt und genau das hatte er auch gewollt. War es bei der Voodoobitch anders? Er strich sich erneut durchs Haar, bevor er den Entschluss fasste, sich nichts anmerken zu lassen. „Es ist nur ein Job, Ty, nur ein Job“, redete er sich ein, während er zurück ins Schlafzimmer ging, wo er Marie zurückgelassen hatte, um ihr beim Aussuchen der Kleider zu helfen und sie vielleicht auch in was nettem zu sehen.
Greise glauben alles, Männer bezweifeln alles, Junge wissen alles.
- Oscar Wilde

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